Es wundert mich überhaupt nicht, dass dieser Generation sowas passiert.

Aufgewachsen im Wohlstand

Auf Wettbewerb getrimmt.

Die Identifikation mit allem, was dem persönlichen Vorteil dient.

Sich solidarisch zeigen wollend, in Wirklichkeit hochindividualistisch geprägt.

Kriegsunerfahren, Frieden als Selbstverständlichkeit

Die Eltern 68er, Rebellen, gegen das Establishment.

Die Kinder Karrieristen, Materialisten und die größten Verteidiger desselben.

Politisch desinteressiert und ungebildet.

Mangels politischer Orientierung dem Facebook-Mainstream hinterher hechelnd, von „Pray for Paris“ über „Je suis Charlie“ bis „Bleib dahoam“.

Der einzig verbleibende, gebetsmühlenartig wiederholte Standpunkt „gegen Nazis“ wird im Kern nicht verstanden und dient nur noch als Schönschau-Label.

Eingeschüchtert durch diese Erinnerungspolitik war gerade die Generation prädestiniert dazu, wieder in die Falle zu tappen.

Dieser arrogante, selbstentfremdete, aufgeblasene Charakter wird jetzt von der vollen Wucht der Existenzbedrohung ergriffen und das ist nur gut für ihn.

Verzweifelt möchte er sich noch an alles klammern, woran er geglaubt hat.

Doch alles, was nicht mehr gültig ist, wird jetzt aus den Systemen und Köpfen gefegt.

Von der DDR kann dieser Westbürger sehr viel lernen.

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Don Quijote

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Kai-Uwe Lensky

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Miki

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Claudia56

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philip.blake

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pirandello

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