"Freedom Day" als ewig konterrevolutionäres Motto

Wer unter dem Motto "Freedom Day" den 8. Mai 1945 mit dem 9. November 1989 als "Tage der Freiheit" gleichsetzt, der ist entweder total reaktionär oder er hat historisch keine Ahnung. In jedem Fall setzt er Faschismus mit Sozialismus gleich und stellt die DDR mit dem Naziregime auf eine Stufe. So jemand kann kein Antifaschist sein. Die Befreiung vom Naziregime haben die Deutschen letztendlich dem Sozialismus zu verdanken. Der 9. November 1989 dagegen war kein "Tag der Freiheit". Es war die Übernahme der DDR von der BRD. Was derartiger, permanenter Geschichtsrevisionismus leistet, das sieht man in der Ukraine, wo man sich "russischen Rückzug" wünscht. Wer sich das ernsthaft wünscht, der will den Völkermord an den Menschen im Donbass. Dem Völkerrecht liegt auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker zugrunde. Nichts anderes haben die Teilrepubliken Donezk und Lugansk für sich in Anspruch genommen bei ihrem Entschluss zur Sezession. Der russische Eingriff kam spät, war aus Sicht dieses Bevölkerungsanteils überfällig. Das interessiert die NATO - Länder aber nicht, die lieber Waffen an das neonazistische Asow-Regiment liefern, die in der Tradition von Hitler und Bandera stehen.

Wer stoppt nach 100 Jahren endlich den deutschen Imperialismus, der mit dem ukrainischen Faschismus bis heute verknüpft ist?

"Tag der Freiheit" hieß übrigens der gleichnamige Nazi-Propagandafilm von Leni Riefenstahl. Unverhohlene Wiederauflage von faschistischer Symbolik wohin das Auge reicht.

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nzerr

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Iris123

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philip.blake

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