Ein Artikel voller verlogener Islamhetze verborgen hinter angeblicher "Islamkritik", der versucht, das Feindbild unter Linken zu schüren durch oberflächlich betrachtete Thesen, die keiner genauen Überprüfung standhalten.

Die billigste Anti-Islampropaganda "Charlie Hebdo" wird als Basis genommen, um den angeblich so liberalen Westen als Opfer von Islamisten zu darzustellen. Linksliberale halten sich unter dem Slogan "Je suis Charlie" für besonders liberal und aufgeklärt, während sie in Wirklichkeit ein Feindbild salonfähig machen zur angeblichen Verteidigung "westlicher Werte", was im Umkehrschluss immer Krieg bedeutet. Von westlicher Vorherrschaft, Neokolonialismus, Imperialismus und seinen Folgen haben solche Schlauberger vermutlich nie was gehört.

An keiner Stelle des Artikels wird der Zusammenhang zwischen NATO und islamistischem Terror erwähnt, die zielgerichtete westliche Förderung terroristischer Strukturen und die westliche Verantwortung für die Verbreitung dieses Terrors.

Die Taliban, die man in den letzten Jahrzehnten illegaler Militäreinsätze in Afghanistan bekämpfen wollte, wurden von den USA ursprünglich ausgebildet und unterstützt.

Einheiten davon wurden auch später für die Terrororganisation UCK im Kosovokrieg instrumentalisiert, um einen Regime Change herbeizuführen.

Im Syrienkrieg stellte sich der gesamte Westen an Seite von Dschihadisten und bezeichnete sie in westlichen Medien als "Opposition".

Der IS, das wohl größte Schreckgespenst islamistischen Terrors in den letzten Jahren, ist ein Produkt westlicher Interventionen und dessen Aufstieg wurde von Washington aus geostrategischen Gründen toleriert, wie Obama selbst vor einiger Zeit zugab.

Aber statt diese Verantwortung einzuräumen, hält man lieber scheinheilig an der These fest, der Islam sei wohl eine faschistische Ideologie.

Haben da manche Linke vergessen, wer das Böse züchtet, um es zu eliminieren?

Die genannten Politiker, Dietmar Bartsch, Robert Habeck und Kevin Künast, die willig den Neokonservativen das Wort reden, sind genau jene, die sich als besonders NATO-freundlich erwiesen haben.

Wie kann man so unkritisch diesen falschen Juso-Propheten Kevin Kühnert zitieren, dessen "Solidarität mit Israel" so weit geht, dass er einen Militärschlag gegen den Iran für gerechtfertigt hält?

Klingeln da nicht die Glocken, warum Islamfeindlichkeit unter angeblichen Linken salonfähig gemacht werden soll?

Es geht in Wirklichkeit um die Präparierung der Linken für immer mehr zukünftige (völkerrechtswidrige) Militärinterventionen.

Es geht um die Unterwanderung des linken Flügels mit neokonservativem, also rechtem Gedankengut.

Wer diesen billigen Trick nicht durchschaut, der sollte sich fragen, worauf sein angebliches Linkssein basiert.

Islamistischen Terror bekämpfen?! - Ganz einfach. NATO auflösen!

https://hpd.de/artikel/allah-und-linke-19012

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Claudia56

Claudia56 bewertete diesen Eintrag 01.03.2021 19:45:17

philip.blake

philip.blake bewertete diesen Eintrag 28.02.2021 06:58:12

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