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Alle scheinen zu denken, wir müssten uns jetzt nur zusammenreißen, eine Zeitlang brav und artig sein, bis wir als Weltbevölkerung das Coronavirus besiegt haben, es einen Impfstoff und entsprechende Medikamente gibt. Man wird diese Narrative noch eine Zeitlang halten müssen, denn eine Besserung des allgemeinen Zustandes in der Coronakrise scheint jetzt gerade überhaupt nicht auf der Agenda zu stehen. Nein, die Welt ist gefälligst verdammt dazu, jetzt unterzugehen, wie ihr befohlen. Wir befinden uns längst in einem Systemwechsel, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es vorher war.

Nachdem der hochrangige Experte Dr. Wodarg schnell von der Mainstreampresse seinen Stempel bekommen hat – denn nach Flüchtlinge und Klima ist jetzt Coronavirus (!) die neue Zwangsnarrative – melden sich jetzt immer mehr Mediziner kritisch zu Wort.

Niemand leugnet, dass es das Virus gibt. Es geht nur um die Verhältnismäßigkeit der Reaktion darauf. Es soll nun also völlig okay sein, dass man Masseninternierungen vornimmt, die Bürger mittels Handy-Tracking vollständig überwacht, zur Not aufspürt und zur Isolation verdonnert, eine Grundgesetzänderung in Erwägung zieht, die die Staatsmacht zentralisiert und der Exekutive mehr Spielraum gibt. In Dänemark ist nun per Gesetz Zwangsimpfung legal, zur Not auch durchgesetzt durch Polizei und Militär. Willkommen in der Diktatur!

Gekommen, um zu bleiben. Wer so naiv ist und meint, man könne jetzt diese Maßnahmen kurzfristig willkommen heißen und anschließend könnten wir uns wieder auf unsere demokratischen Rechte berufen, der irrt sich gewaltig. Politiker zusammen mit „Wirrologen“ wie Drosten und auch der Chef des Weltärzteverbandes Montgomery, der nun umgestimmt zu sein scheint, schwören uns schon auf die Langfristigkeit der Krise ein. Das passt ja spitzenmäßig für Politiker, die langes Herumlamentieren mit Städten und Gemeinden garnicht brauchen können, sich zum Handlanger der Pharmaindustrie machen und dafür am besten mal eben sämtliche Grundrechte aushebeln, am liebsten auf Dauer. Und für was so eine Krise nicht alles gut ist: Die Beliebtheitswerte und das Vertrauen in die deutschen Politiker steigen. Halleluja!

Der Bundestag hat gestern beschlossen, die „Einschränkung der Bürgerrechte“ ein Jahr in Kraft zu lassen. In Bayern gilt nun die Ausgangssperre, bundesweit das Kontaktverbot, und die Schulen sind bis Ostern zu. Und wo ist überhaupt unsere Bundesregierung? Die Kanzlerin ist in Quarantäne und alle anderen begeben sich nun in Selbstisolation. Markus Söder, der bereits mit seinem Alleingang bzgl. der Ausgangssperre aufgefallen ist, nutzt derweil die Krise um sich zu profilieren und wird beim Volk sehr geschätzt dafür, „g´scheit durchzugreifen“. Also, jetzt verstehe ich das erstmals, wie das damals mit Hitler gelaufen sein muss. „Wollt ihr die totale Ausgangssperre?“ – „Ja!!!!!!“ Findet derweil im Hintergrund bereits ein Machtwechsel statt?

Nachdem Defender 2020 offiziell dank Coronavirus abgesagt wurde, braucht niemand zu meinen, die Eliten hätten sich nun in der Gesundheitskrise endlich besinnt und seien draufgekommen, dass soziale Werte und Solidarität, welche sie ja plötzlich in diesen Tagen so hoch beschwören, doch lohnenswerter sind, als Militarismus. Stoltenberg fordert inmitten einer Situation, die weltweit als „Pandemie“ eingestuft wird, für die NATO mehr Geld. Zehntausende NATO-Soldaten befinden sich weiterhin in Europa. Derweil fährt man nun nicht nur die deutsche und europäische, sondern die Weltwirtschaft in den Abgrund. Soziale Unruhen in Deutschland sind abzusehen, wenn mehr Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren. Die Bundeswehr im Inneren ist bereits vorbereitet für Ausschreitungen, um den ein oder anderen, der seinen Laden wieder aufsperren möchte, zur „Räson“ zu bringen.

Bald wird es eine tiefe Spaltung geben. Die Skepsis wird zunehmen. Viele Menschen nicht mehr mitmachen. Andere wiederum werden sich durch ein Virus bedroht sehen und ein immer totalitäreres Durchgreifen fordern, um den "Endsieg" herbeizuführen.

Dann, wenn alle Menschen dank Coronavirus in Angst und Schrecken versetzt wurden, sich freiwillig zuhause einsperren, im Hintergrund die Rüstung und Koordination des Militärs weiterläuft, erscheint alles möglich. Auch ein Angriff auf Russland. Vielleicht kommt aber alles doch ganz anders.

Ich weiß es nicht. Wir befinden uns in schwierigen Zeiten. Marigny de Grilleaud schrieb neulich: "Hitler, Stalin, Coronavirus – Wir lernen nichts aus der Geschichte."

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