Diese Wortschöpfungen, die sie sich überlegen, wie "Lockdown light" und "Mini-Lockdown", alles so getreu dem Motto "wir wollen das ja eigentlich auch nicht, aber müssen es eben". Die ganze Argumentationslinie ist Kriegspropaganda, erinnert z.B. an die "rote Linie" im Syrienkrieg, die Obama definiert hatte als Basis für einen militärischen Eingriff. Der psychologische Trick, die Öffentlichkeit zu täuschen, besteht darin, den Eindruck zu erwecken, man handele in ihrem Interesse und teile ihre Ansichten, aber geht dann trotzdem mit der Brechstange vor, weil mal wieder alles "alternativlos" ist. Das ganze Volk wird infantilisiert wie kleine Kinder zum St. Nikolaustag und erlebt eine zu Knecht Ruprecht mutierte Regierung. Die Menschen sitzen wie das Kaninchen vor der Schlange, harren der Dinge und hoffen, dass die Beschlüsse wohl doch nicht so schlimm ausfallen.

Als ob es für den Tante Emma Laden einen Unterschied macht, ob das jetzt ein ganzer Lockdown oder nur ein Teil-Lockdown ist oder man ohnehin die Konsequenzen der Angst- und Panikmache tragen muss, weil so oder so keiner mehr Bock hat einzukaufen.

Die Regierenden derweil erkaufen sich mit diesen Wortschöpfungen immer mehr Zeit, Spielraum und die Gunst der Verbleibenden, die an den ganzen Scheiß noch glauben.

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pirandello

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Pommes

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nzerr

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