AfD-Leak: Zwischen Fassade und rassistischem Zynismus:

Warum die AfD kein vertrauenswürdiger Partner ist

Die politischen Akteure versuchen sich oft in einem modernen Gewand zu präsentieren, um für Wählerinnen und Wähler wählbar zu wirken. Doch immer wieder offenbaren interne Dokumente und E-Mails die wahre, erschreckende Fratze hinter den Kulissen. Besondere Brisanz hat dabei der Umgang der Partei mit Personen mit Migrationshintergrund oder schwarzen Menschen, die für politische Zwecke instrumentalisiert, intern jedoch tief verachtet werden.

Ein Blick auf interne Vorgänge rund um den Fall **Serge Menga Nsibu** zeigt diesen zynischen Widerspruch in aller Deutlichkeit:

* **Instrumentalisierung für PR-Zwecke:** Interne Kommunikation belegt, dass Personen wie Menga von Funktionären für landesweite Kampagnenrollen und taktische Manöver geprüft wurden, um nach außen hin weltoffen oder divers zu wirken.

* **Menschenverachtende interne Sprache:** Während man sich öffentlich gerne gegen den Vorwurf des Rassismus verwehrt oder diesen ins Lächerliche zieht, greifen Funktionäre in internen Mails zu tief rassistischen Begriffen wie dem „Quotenneger“.

* **Interne Ausgrenzung und Blockaden:** Sobald es um tatsächliche parteiinterne Strukturen oder Mitgliedschaften geht, zeigen Vorgänge in Verbänden wie dem KV Aachen oder Essen, dass Misstrauen und bürokratische Hürden bis hin zum Stopp von Zulassungsverfahren greifen.

* **Taktische Angst vor dem Verfassungsschutz:** Manche interne Warnungen treiben es auf die Spitze und offenbaren, dass die Sorge vor Konsequenzen durch den Verfassungsschutz oft größer ist als die moralische Distanz zu radikalem Gedankengut.

Fazit: Keine Basis für Vertrauen

Diese Vorgänge beweisen, dass die AfD mit zweierlei Maß misst. Nach außen hin wird versucht, Brücken zu bauen und Minderheiten für die eigene Agenda einzuspannen – intern offenbart sich jedoch ein Klima von rassistischem Zynismus und Abwertung. Wer Menschen nur als taktisches Werkzeug oder „Alibi“ benutzt, während hinter verschlossenen Türen diskriminiert und beleidigt wird, disqualifiziert sich als ernstzunehmender und vertrauenswürdiger politischer Partner.

0
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
0 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

1 Kommentare

Mehr von X37