Herzlichen Glückwunsch, Elfriede Jelinek!

Dass die erste österreichische Literaturnobelpreisträgerin auf einer österreichischen Plattform an ihrem 80. Geburtstag nicht gewürdigt wird, sollte nicht sein, zumal ihre hypotaktische Prosa, in der das prägende Element der Moderne, die Collage, vorherrscht, zu ungemein witzigen Texten führt. Und da sie seit dem Nobelpreisgewinn diese Texte auf ihrer Homepage verschenkt, ist es nicht schwer, Sätze wie diesen zu finden, in dem sie den Abschiebewahn rassistischer Kreise verspottet: "Also aussi und darauf noch ein Bier oder ein resches Weinderl und eine Stelze oder ein Hendlhaxerl." (aus "Raus!" zum Fall Zogaj)

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