Gestern (inzwischen vorgestern) habe ich einen kurzen Clip mit Gregor Gysi in einem Gespräch mit einer Dame gesehen. In diesem Clip machte Gysi auf seiner unterhaltsamen, charmanten Art eine Rechnung auf:

"Wenn man 5000 der Reichsten mit einem Vermögen mit 500 Millionen mit nur 2 % besteuern würde, wieviel Einnahmen für den Staat würde das wohl ergeben, das solle sich jeder selber ausrechnen".

Das wären 50 Milliarden Euro. Eine tolle Summe um mit dem Geld um sich zu werfen. Aber was würde dann passieren?

Welche FOlgen hat der Abzug vom Geld? Das Geld liegt nicht auf den Banken herum, was wohl viele Linke glauben, sondern es ist investiert. Die Reichen haben nur das auf den Konten liegen, was sie in den nächsten Wochen zum Leben benötigen. Alles andere ist in Firmen investiert. Mal direkt in einer eigenen Firma, mal als Anlage, etwa Beteiligungen, Aktien oder auch indirekt über Derivate Fonds oder Bankanlagen.

Wenn also die Reichen 50 Milliarden von den Firmen abziehen, dann wäre das ein Geldentzug den man nicht anderweitig ausgleichen könnte (Banken oder Staat). Man ist somit gezwungen, weniger rentable Bereiche zu schließen und geplante Investitionen zu verschieben oder ganz zu streichen. Die Folgen wären Massenentlassungen und ein erheblicher Wettbewerbsnachteil. Langfristige Folgen somit weniger Steuereinnahmen und gleichzeitig mehr Sozialgeld für Arbeitslose.

Aber kann man die Reichen besteuern? Nein. Die sind mobil. Gegen einige hundertausend Euro haben sie schnell jede beliebige Staatsbürgerschaft weltweit. Sehr viele sind schon aus Deutschland geflohen. Vor kurzem las ich, dass aus Paris 6.000 Millionäre in den letzten Monaten geflohen wären. Diese fliehen nicht einfach aus Paris, sondern gleich aus dem Land. Ergo: Die Reichen kann man nur mäßig besteuern.

Daher wird man - wie immer - den Mittelstand noch stärker besteuern. Diese sind nicht nur die Leistungsträger, sondern auch nur wenig mobil. Aber der Mittelstand ist in den letzten Jahren deutlich ärmer geworden. Viel gibt es dabei nicht mehr zu melken.

Was wird man mit den 50 Milliarden machen? Verschwenden! Wie bisher mit dem größten Teil der Steuereinnahmen. Es gibt Rekordeinnahmen (noch), aber gleichzeitig nimmt man Schulden auf und spart immer noch bei den Sanierungen. Das ganze Geld geht in NGOs, Migranten, Entwicklungshilfe und Bürokratie. Es wird bei der Politik verprasst. Burggraben rund um den Bundestag, unfassbar teure Sanierungen von Steinmeiers Ressidenz, persönliche horrende Ausgaben, wobei der Klingbeil Baerbock wohl Konkurrenz machen will.

Mit anderen Worten: Die Linken begreifen es nicht, weil sie nicht weit genug denken. Sie wollen nur irgendwie an Geld rankommen, um dieses Geld um sich zu werfen. Mit anderen Worten: Die Linken sind eine Räuberbande!

Noch ein Wort zu dem "ungerechten" Reichtum der Reichen. Je aufwendiger und komplizierter die Entwicklung und Erbauung von Produkten wird, desto mehr Kapital muss man reinstecken. Ein Druckmaschinenhersteller hat alleine ein Sortiment an Zerspanungsmaschinen, die jeweils mehrere hundertausend kosten und sie hat über hundert davon. Man benötigt daher unglaublich viel Kapital um so eine Unternehmung bewerkstelligen zu können. Dafür brauchen wir Reiche, die dieses Geld zur Verfügung stellen.

Alternativ könnten auch die gesamte Bevölkerung Geld sparen und in die Firmen stecken. Aber hier klemmt es meist an Kenntnisse und Bildung. Kaum ein Linker, immerhin fast die Hälfte der Erwachsenen, wird jemals sein Geld in Firmen anlegen. Stattdessen eher in Tabak und Drogen.

Dazu kommt, dass wir keine Rohstoffe haben. Wir sind also zwingend an hocheffektive Produktion, Entwicklung und Forschung angewiesen. Und somit auf sehr teure und komplexe Prozesse, die unglaublich viel Geld kosten. Jeder Euro der unser Land verlässt, wird somit der deutschen Wirtschaft und somit der Entwicklung entzogen.

Die Reichen sind also zwingend notwendig, damit wir einen großen Wohlstand haben. Man muss nur die DDR mit der BRD (Westdeutschland) vergleichen. In der BRD gibt es geregelte Marktwirtschaft, mit großen Freiheiten. Die DDR war dagegen ein strikt geregelter Markt und war daher vollkommen kaputt.

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