Die Bilder die wir aus Frankreich erhalten sind im Moment ja Alles Andere als pittoresk. Unter anderem wurde ein Rathaus angezündet.

Wir kennen es Alle. Die Medien fokussieren sich auf das aktuell Präsente: Die Gewalt. Worüber kaum berichtet wird ist wie aussichtslos das Leben für viele französische Bürgerinnen und Bürger mittlerweile wurde. Jahrelang wurde demonstriert. Wegen Löhnen, Arbeitszeiten, Sozialsystemen und Bildung. Das wurde gekonnte ignoriert. Nun gibt die französische Bevölkerung der Regierung etwas das man nicht mehr ignorieren kann.

Sebastian K. gestehe ich sein Recht auf freie Meinungsäußerung zu. Das ist von der Demokratie, die er so sehr verachtet, legitimiert. Das heißt aber nicht, dass man seine Meinung einfach unkommentiert lassen muss oder ihr gar, wie es Medien tun, eine unreflektierte Bühne bieten sollte.

Sebastian K, ich zitiere: "Behind the mob: an uncanny alliance of left-wing extremists and political Islam. Both are enemies of the Enlightenment and of our free and open society."

Herr K. ist nach seinem politischen Engagement, das uns wirtschaftlich fast ruiniert und das Land komplett gespalten hat, mittlerweile tätig für und befreundet mit Peter Thiel. Ein Multimilliardär der dem autoritären, rechten, anti-demokratischem Rand zugeordnet wird und der Softwarelösungen für die Autokratien von Heute und Morgen liefert.

Herrn K. darf man nicht als Politiker sehen oder als Menschen mit politischer Meinung. Er ist ein Händler des Todes. Und darin sehr gut. So gut, dass er mitllerweile selbst Multimillionär ist oder vielleicht sogar Milliardär. (Auch spannend: Über das Konto eines Arbeitnehmers weiß der Staat Alles. Über Milliardäre weiß er nichts. Wieso eigentlich?) Seine politische Arbeit in Österreich hat uns den Demokratieindex runterrasseln lassen, die Pressefreiheit beschädigt, unser Steuergeld verbrannt und die Bevölkerung gegeneinander aufgehetzt. Die Lösung, engmaschige Überwachung des gläsernen Bürgers, braucht ja auch ein passendes Problem. Und als guter Verkäufer sorgt er für dieses Problem.

Sebastian K., ein Mann vom Volk, der je nachdem mit wem er redet wahlweise im Waldviertel aufgewachsen und geboren wurde oder doch in Meidling in Wien ist der Ansicht dass Wahrheit einfach vollkommen optional ist und eine Meinung von keinerlei Kompetenz getrübt sein muss. Sebastian K. wird nicht nur die österreichische Justiz und Gesetzgebung noch lange mit seinem Wirken beschäftigen sondern auch uns als Steuerzahler noch lange, sehr lange, sehr viel Geld kosten.

Herr K! Wir haben Sie gern zum Milliardär gemacht. Aber können Sie uns einen Gefallen tun? Seien Sie schweigend. Zumindest das muss drin sein für die 12.500 Euro die Sie mich gekostet haben. Denn das ist was jeder Erwerbstätige, dank Ihres Wirkens, extra an Staatsschulden zu tragen hat. Geld das Konzernen und Freunden über eine intransparente Blackbox zugeschustert wurde. Geld das wir nie wieder sehen und jetzt wirklich dringend bräuchten.

Vielleicht wird Wien wirklich wie Frankreich. Wenn dem so ist, dann ist es aber Menschen wie Sebastian K. zu verdanken.

Als genereller Tipp so an alle: Wer sich von Multimillionären und Milliardären das Leben und die Gesellschaft erklären lässt sollte seinen Kompass dringend neu eichen. Denn ferner von der Realität als diese Menschen kann man gar nicht sein.

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