Ein Loblied braucht keinen Reim, um zu klingen. Man hört es im Rhythmus der Stadt, im Aufbruch an den Ufern der Spree, wo Elif Eralp als die „Spree-Mamdani“ den Blick nach vorne richtet.
Man muss nur nach New York blicken, um zu sehen, wie die Panikmache der Mächtigen zerfällt. Dort wurde der wirtschaftliche Ruin beschrien, der Untergang prophezeit, der Bankrott herbeigeredet, den politische Gegner und Anhänger der alten Ordnung mit Angst und Schmutz bewarfen. Sie nannten es Chaos, sie nannten es Kommunismus. Und was geschah? Die Zahlen sprachen die Wahrheit: Die Kriminalitätsraten sanken auf historische Tiefstwerte, und mit harten Vergleichen – wie dem millionenschweren Sieg für Hunderttausende Auslieferungsfahrer – zeigte sich, dass eine Stadt für die Menschen funktioniert, wenn man den Reichtum gerechter verteilt.
Diese Parallele ist der Schrecken der Reaktionäre. Denn genau das, was die Rechten und Rechtsradikalen am meisten fürchten, ist eine vernünftige, konsequente Sozialpolitik. Sie fürchten keine wirtschaftliche Krise – sie fürchten den Moment, in dem die Menschen merken, dass eine gerechte Gesellschaft möglich ist.
Genau das wird Elif Eralp für Berlin tun. Die perverse Umverteilung von unten nach oben wird endlich gebrochen. Die ständigen, kalten Kürzungen im Sozialsystem, die den Alltag der Vielen erdrücken, weichen einer gerechten und solidarischen Besteuerung der Reichen und Superreichen. Wo bisher gespart wurde, wo man Schulen verfallen und Armut wachsen ließ, wird Reichtum zur Verantwortung gezogen.
Das ist kein Lied mit Strophen und Refrain, aber es ist ein Hymnus auf die Zukunft Berlins: eine Stadt, die den Mut hat, sich nicht von der Angst regieren zu lassen, sondern von Gerechtigkeit.
https://nex24.news/2026/09/new-york-mamdani-erkaempft-ueber-100-mio-dollar-fuer-auslieferungsfahrer/