Wieder einmal wird Spanien als Beweis dafür präsentiert, dass Photovoltaik gescheitert sei. Tatsächlich beweist das spanische Beispiel etwas ganz anderes:
Viele Investoren in Spanien setzten auf staatlich garantierte Vergütungen. Als die Regierung diese Zusagen später kürzte, brach das Geschäftsmodell zusammen. Das war ein politisches und finanzielles Debakel, keine technische oder wirtschaftliche Widerlegung der Photovoltaik.
Wer aus dem Scheitern eines Subventionsmodells das Scheitern einer Technologie ableitet, argumentiert ungefähr so, als würde er nach einer Immobilienkrise behaupten, Häuser seien ein Irrtum. Oder auch, Landwirtschaft ist falsch.
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Die eigentliche Lehre aus Spanien lautet daher nicht: „Solarstrom funktioniert nicht.“ Sondern: „Politiker sollten keine Förderversprechen machen, die sie später nicht einhalten können.“
Der Irrtum stand nicht auf den Solarmodulen. Der Irrtum saß in der Politik. Heutige Studien zeigen, dass Solarentergie mit zu den gûnstigsten Energieformen gehört. Selbst wann man noch Speicher hinzufügt um den Strom dann zugänglich zu machen, wenn man ihn braucht.
In einem anderen Blog schrieb ich ja noch, wenn man einige Autoren hier nach Tschernobyl senden würde, und Intelligenz gegen Strahlung schützen würde, dann würden in Tschernobyl auch die nächsten Jahre Tiere ohne Menschen leben...