Wir müssen reden - über Faschisten in diesem Forum!

Eines der Hauptmerkmale des Faschismus ist es, dass man dumme, wirklich strunzdumme Menschen um sich schart, die jeden Quatsch nachlabern. Hirnlos und rückgratlos! Dumme, wirklich strunzdumme Roboter, denen man alles, wirklich alles erzählen kann und die es einfach wiederkäuen.

Nehmen wir einen aktuellen Blog. Dort steht zu Parallelen von Faschismus und „Wokeismus“:

„9. Beide Ideologien sind ,stolz' auf vermeintlich oder tatsächlich angeborene Dinge: Überlegene weiße Rasse versus Queerness (Pride, Pride Month) als ,stolze' Botschafter einer gefühlten Diversity.“

Mal abgesehen davon, dass genau der Faschismus, in diesem Fall der nationalsozialistische Faschismus, da muss man schon genau sein, diese Homosexuellen wegen ihrer „vermeintlich oder tatsächlich angeborenen Dinge“ verfolgt hat.

Was will der Autor uns jetzt sagen, wenn er schreibt:

„Überlegene weiße Rasse versus Queerness (Pride, Pride Month) als ,stolze' Botschafter einer gefühlten Diversity.“

Wird demnächst jeder, der nicht queer ist (und ja, ich mag das Wort auch nicht), in ein Konzentrationslager gesteckt? Genau das war einer der Grundzüge des deutschen Faschismus, besser bekannt als Nationalsozialismus! Menschen, die nicht dem Idealbild der Nazis entsprachen, also Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, wurden vergast, zwangssterilisiert oder starben an Lungenentzündungen in sogenannten „Heilanstalten“. Slawische Völker galten als Menschen zweiter Klasse und wurden z. B. als Kriegsgefangene auch so behandelt. Auch schwule Männer wurden verfolgt und in Konzentrationslager verbracht. Transmenschen gab es durchaus, obwohl sie damals anders bezeichnet wurden; sie waren bereits in der Weimarer Republik sichtbar aber verschwanden unter den Faschisten.

Wikipedia - Laut Vollpfosten ein faschistischer Naziaufmarsch!!!

Aber jetzt sind Pride-Paraden und Queerness ein Zeichen „stolzer Botschafter einer gefühlten Diversity“. Geht's noch? Wie kann ein normal denkender Mensch auf so einen Schwachsinn kommen? Wie funktioniert das? WIE?

Kennt man den Kontext der Pride-Bewegung, ist das nichts weiter als unhaltbarer Quatsch von Menschen, die sich weder mit dem beschäftigen, wovon sie reden, noch Ahnung davon haben.

Entstanden ist sie als Christopher Street Day im Jahr 1969. Die ersten Demonstrationen fanden unter dem Namen „Christopher Street Liberation Marches“ statt.

Wikipedia

Zum Hintergrund:

In den 1960er-Jahren war Homosexualität in den USA (und auch in Europa) weitgehend kriminalisiert, weshalb queere Menschen auf halblegale Treffpunkte angewiesen waren. Einer dieser Orte war das Stonewall Inn, eine Bar in der Christopher Street im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Die Bar wurde vor allem von Schwulen, Transpersonen, Dragqueens und Sexarbeitern besucht, darunter auch viele People of Color. Solche Bars wurden regelmäßig von der Polizei schikaniert.

In der Nacht zum 28. Juni 1969 führten Polizeibeamte gegen 1:20 Uhr eine solche Razzia durch. Anstatt sich jedoch wie gewohnt widerstandslos festnehmen und demütigen zu lassen, wehrten sich die Gäste der Bar und die Menschen auf der Straße dieses Mal vehement. Die Situation eskalierte: Flaschen und Steine flogen, die Polizei musste sich zeitweise in der Bar verbarrikadieren. In den darauffolgenden Tagen kam es in der Christopher Street zu tagelangen Protesten und Straßenschlachten gegen Polizeigewalt und staatliche Willkür. Dies war der Wendepunkt, an dem die queere Community beschloss, nicht länger im Verborgenen zu leben, sondern auf die Straße zu gehen.

Wie kam es dann zu den Pride-Märschen?

Um den ersten Jahrestag des Aufstands zu würdigen, organisierten Aktivisten, unter anderem aus dem Umfeld der neu gegründeten Gay Liberation Front, für den 28. Juni 1970 eine politische Demonstration.

Dieser erste große Marsch zog von Greenwich Village bis in den Central Park und ging als „Christopher Street Liberation Day March“ in die Geschichte ein. Zeitgleich fanden auch in anderen US-Großstädten wie Los Angeles und Chicago erste Gedenkmärsche statt. Im deutschsprachigen Raum hat sich in Anlehnung an den Straßennamen der Begriff Christopher Street Day, kurz CSD (UND NICHT PRIDE), für diese jährlichen Demonstrationen etabliert.

Der Begriff „Gay Pride“ beziehungsweise kurz „Pride“ entstand in der Planungsphase dieser ersten Jahrestagsmärsche. Es ging jedoch nicht darum, stolz darauf zu sein, schwul oder trans zu sein. Es ging darum, den Begriff „Gay Power“ zu ersetzen, weil diese Menschen keine reale politische oder gesellschaftliche Macht besaßen. Macht konnte man ihnen verwehren, ihren Stolz aber nicht. Im Deutschen ließe sich „Pride“ wohl eher mit Selbstachtung oder Selbstbewusstsein übersetzen. Das englische Adjektiv lautet „proud“, „pride“ hingegen ist ein Substantiv. Man kann beispielsweise sagen: „Pride is the opposite of shame.“ Mit „proud“ funktioniert dieser Satz nicht.

Wenn jemand also schreibt:

„Überlegene weiße Rasse versus Queerness (Pride, Pride Month) als ,stolze' Botschafter einer gefühlten Diversity.“ dann kann man nur sagen: Dieser Vollpfosten hat weder Ahnung vom Faschismus noch von der englischen Sprache, noch von Gay Pride, dem CSD oder sonst irgendetwas.

Es ist einfach ein Mensch, der seinen Hass auf die LGBT-Community hier offen ausleben möchte. Und jemand, der diese Menschen, die Opfer des Faschismus waren, mit den Tätern des deutschen Faschismus gleichsetzt. Genau jenem Faschismus, der diese Menschen verfolgt hat! Der die jährlichen Demonstrationen einer Gruppe, die sich in Vielfalt und Individualität ausdrückt, gleichsetzt mit Naziaufmärschen, bei denen sich das Individuum dem Staat/Volk unterzuordnen hatte und jede Individualität aufzugeben war.

Die Pride-Paraden beziehungsweise CSDs sind aber genau das Gegenteil. Es geht um das Individuum. Es geht um Vielfalt und das Recht, anders zu sein als diese hirnlosen Volldeppen, die nur der AfD hinterherrennen und alles nachplappern, was ihnen dort eingetrichtert wird. Natürlich machen Märsche für Freiheit Angst. Angst, selbst denken zu müssen, was für viele offenbar ein Graus ist, da sie nur noch AfD-Quatsch hier reinschreiben können. UND DAS ist auch ein Zeichen von Faschismus! Nicht selbst denken, AfD befiehl wir folgen dir!

Wer dann auch noch schreibt:

„4. Beide Ideologien ersetzen staatliche Symbole wie die Nationalflagge und den Adler durch die Symbole ihrer Ideologie. Hakenkreuze auf öffentlichen Gebäuden und bei offiziellen Anlässen versus Regenbogenflaggen auf öffentlichen Gebäuden und bei offiziellen Anlässen.“

Der hat wirklich den letzten Rest Verstand versoffen! Gibt es einen Staatsempfang in Deutschland, bei dem die Regenbogenflagge die Bundesflagge ersetzt hätte? Gibt es irgendeine Feier der Bundesrepublik Deutschland, bei der die Regenbogenflagge die deutschen Nationalfarben verdrängt hat? Hat man den Bundesadler im Parlament nun durch die Regenbogenflagge ersetzt? Nein!

Das Hissen der Regenbogenflagge an öffentlichen Gebäuden, zusätzlich zur Deutschlandflagge, ist während des CSDs ein Zeichen gesellschaftlicher Solidarität mit diesen Menschen. Es ist ein Symbol für die Grundrechte dieses Staates:

Art. 1 GG:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Art. 2 GG:

Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.

Art. 3 GG:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

UND FÜR ALLE, DIE ES NICHT KAPIEREN, im Blog heißt es außerdem:

„2. Beides sind Ideologien, die aufgrund ihrer gefühlten intellektuellen und ethischen Überlegenheit (...) die Deutungshoheit beanspruchen und jede abweichende Meinung verunglimpfen ...“

Die Ethik, auf die sich die sogenannte „Wokeness“ beruft, ist jedoch genau die Ethik des Grundgesetzes: Menschenwürde, Gleichheit vor dem Gesetz und individuelle Freiheitsrechte.

Welcher durchgeknallte Vollidiot kann so etwas behaupten? Wie ist das möglich, ohne klinisch tot zu sein weil keine Hirntätigkeit mehr gemessen werden kann?

Doch man sieht ja, wo die Reise hingeht:

Wenn Alice Weidel, die gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin zwei Söhne großzieht, zur Aussage von Ulrich Sigmund befragt wird, in der dieser die Adoption von Kindern durch Homosexuelle mit den Worten verteidigt, dies sei „immer noch besser als im Heim aufzuwachsen“, dann zeigt das, was für rückgratlose Vollhonks in der AfD-Spitze herumturnen. Alice Weidel lebt selbst in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit zwei Kindern und verteidigt das nicht!

Solch einen menschenverachtenden Dreck braucht kein Mensch. Nein, diesen menschenverachtenden Dreck hatten wir schon einmal. Das nannte sich Faschismus!

Und Weidel sollte sich überlegen, warum sie in einer Partei ist, deren Vertreter ihr faktisch sagen, ihre Familie sei lediglich die zweitbeste Alternative zu einem Kinderheim.

Bild aus dem Originalblog

Wer das, wie im Originalblog, wirklich gleichsetzt, bei dem muss der Verstand ausgesetzt haben. Oder ist das jetzt auch Faschismus?

Wikipedia - Fanmarsch MSV Duisburg. Sorry, faschistischer Aufmarsch natürlich! Wird aber noch von unserem Volldeppenexperten geprüft.

Denn immerhin tragen hier die Menschen ebenfalls keine nationalen Symbole, laufen durch die Straßen und zeigen ihren Stolz auf ihren Heimatverein ...

Womit klar ist, was der Autor uns sagen möchte:

Die Schwulen, Trans und das ganze andere Gesocks soll sich in die Keller verziehen, in denen sie auch schon zu Zeiten von Hitler leben mussten!

PS:

Dass der Autor hier noch Woke, LGBT etc. vermischt, habe ich nicht noch extra angesprochen.

PPS:

Das der Autor sonst von "nationalem Sozialismus" spricht, und die NS Diktatur mit Sozialismus gleichsetzt, jetzt aber genau diese Zeit als Faschismus darstellt, zeigt wie wenig Ahnung dieser Mensch wirklich hat! Sozialismus und Faschismus (einschließlich des Nationalsozialismus) schließen sich grundlegend aus, weil ihre Kernideen über Gesellschaft, Wirtschaft und den Menschen inonyisierbar und diametral entgegengesetzt sind.

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