K. Reiche sagte: „Wir werden nicht zu die Stromversorgung sicherstellen können!“. Dabei hat sich die Energie, konkret der Strom massiv verteuert. Vor Jahren lag der Strompreis noch bei 2000 5,1 Cent/kWh. 2005 bei 7,3 Cent/kWh. Seitdem ist der Preis entfesselt. Letztes Jahr bei mir über 40 Cent/kWh. Dieses Jahr hat man EEG etwas auf Bundeshaushalt umgelegt, also sank der Strompreis auf ca. 39 Cent/kWh.

https://www.stromvergleich-kwh.de/strompreis/strompreisentwicklung/

Das Problem ist, dass per festen Abnahmepreis die Erneuerbare Energie eingespeist werden kann. Diese Erzeuger sind nicht verpflichtet, wie andere Kraftwerksbetreiber, den Strombedarf abzusichern. Dazu braucht man Backup-Kraftwerke, die bei Ausfall des Windes, der Sonne, sofort Strom als Ersatz liefern müssten. Man plant dafür teure Gaskraftwerke, teuer, weil sich Gas massiv verteuerte, Strom aus Gas schon immer deutlich teurer war als Kohlestrom, als AKWs.

Zur Zeit lässt man nebenher Kohlekraftwerke laufen, die immer nebenher laufen um das Netz stabil zu halten. Es wird massenhaft Strommüll produziert, der oft gegen Aufpreis ins Ausland abgegeben wird.

Wenn das Stromnetz einmal unter einem Wert ist, bricht das Stromnetz großflächig zusammen, man könnte max. Regionen vom Netz abkoppeln. Das erlebten wir letztes Jahr in Spanien, wo es Tage brauchte um das Stromnetz wieder aufzubauen. Oder in Berlin. So kann Industrie nicht laufen, man braucht durchgängig Energie und nicht nur wenn die Sonne scheint.

Würde man den Produzenten von erneuerbarer Energie auferlegen, immer die Energiebereitstellung abzusichern und den Strom nur zum realen Preis abnehmen, dann gäbe es kaum Solarpaneelen oder Windräder. Weil man immer selbst für Speicher sorgen müsste.

Aber die Speicher sollen ja von den Abnehmern bezahlt werden. Hier werden also tatsächlich Gewinne privatisieren, Kosten verstaatlicht/sozialisiert, aber groß von links-grün, CDU/CSU gefördert.

Letztlich kann ein Land ohne zuverlässige effiziente Energieversorgung nicht international konkurrenzfähig sein. Was sich in der Stahlproduktion zeigt, in der Chemieindustrie, in der Metallverarbeitung, … Es kollabieren nahezu täglich größere Unternehmen in Deutschland, eine Insolvenzwelle wie seit langem nicht hat das Land erfasst. Und zwar vor allem wegen der Eingriffe in die Energieversorgung und der CO2 Abgabe. Wegen der zahlreichen neuen Regulierung zu Dämmung. Natürlich auch wegen der Bürokratie oder dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Es gab in den letzten Jahren kaum Beschlüsse zu Gunsten der Industrie, nicht einmal um diese zu erhalten. Was es gab war Scheinmaßnahmen um das angerichtete Desaster, wie das durch das EEG etwas abzufedern, indem man die Kosten auf die Steuerzahler umlegte. Und x Gesetze, die die Probleme der Industrie verschärften. Geht es so weiter befinden wir uns in einigen Jahren wirtschaftlich auf dem Level eines Entwicklungslandes. Und ein Energiemix, also auch Windräder, Solarpaneelen,... kann durchaus sinnvoll sein, wenn es vernünftig geregelt ist und wenn es ein vernünftiger Mix ist. Aber davon sind wir meilenweit entfernt.

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