Wenn Linke am Ast sägen, auf dem sie sitzen

KI-Meme - Bearbeitung: Pommes Leibowitz

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit, konstatierte einst Dietrich Bonhoeffer. Wenn aber Dummheit, Neid, Hass und Bosheit zusammentreffen, steht eine Gesellschaft  kurz vor dem Bürgerkrieg.

Die Denkfehler linker Ideologen und Geisteswissenschaftler sind so zahlreich, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Um einen Einstieg zu finden, erläutere ich zunächst den Begriff Dummheit (nach Bonhoeffer) sowie die Kampfparolen "Eat the rich" und "Kill the rich"

Von der Dummheit

Dummheit ist nach Bonhoeffer nicht primär angeboren, auch keine Frage der Bildung, sondern entsteht, wenn Menschen unter dem Eindruck starker äußerer Machtentfaltung (politisch oder religiös) ihre innere Selbstständigkeit aufgeben und sich unkritisch anpassen.

Gegen das "Böse" kann man protestieren, es bloßstellen oder notfalls mit Gewalt verhindern, da es ein Unbehagen hinterlässt. Gegen Dummheit aber verfangen rationale Argumente und Tatsachen nicht; der "dumme" Mensch wehrt Fakten ab oder relativiert sie zu Einzelfällen.

(Anmerkung: Wem kommt das bis hierhin nur allzu bekannt vor?)

Der dumme Mensch ist mit sich selbst völlig im Reinen, ist aber leicht zu triggern durch äußeren Widerspruch, und wird - so man ihm Macht gibt (auch Denunziation zählt dazu) - gefährlich. Er ist zum willenlosen Werkzeug einer äußeren Macht geworden.

Dummheit lässt sich nicht durch Information, Fakten oder Erklärungen heilen, sondern nur durch eine Befreiung des betroffenen Menschen zu einem eigenverantwortlichen Leben.

(Anmerkung: Letzteres wird durch einen Nanny-Staat sowie lückenlose Informationskontrolle erfolgreich verhindert.)

Quelle: Dietrich-Bonhoeffer.net

Eat the rich

Diese, auch auf T-Shirts zu habende Parole, geht auf Jean-Jacques Rousseau zurück, der meinte, wenn die Armen nichts mehr zu essen haben, werden sie die Reichen essen.

Tatsächlich aber ist das Machtgefälle zwischen Arm und Reich, zwischen Machtlosen und Herrschenden, in JEDER Gesellschaftsform, auch im Sozialismus, so riesig, dass immer eher die Reichen die Armen essen werden. Wichtig ist deshalb, dass es demokratische Regulative gibt, wie Volksentscheide, unabhängige Gerichte und ein nicht durch Koalitionsdisziplin und Brandmauern entmachtetes Parlament der Volksvertreter. All das ist in unserer Gesellschaft nicht mehr garantiert bzw. wird gezielt von einflussreichen Kreisen verhindert, angegriffen und zerstört.

Kill the rich

Konkret als Hashtag #KillTheRich, ist ein Roman von Lukas Fassnacht mit dem Untertitel "Wer Neid sät, wird Hass ernten". Der Roman beschreibt einen globalen Bürgerkrieg zwischen Arm und Reich, bzw. die Hauptakteure versuchen, diesen noch einzudämmen. Er ist damit geradezu prophetisch am Zeitgeschehen, und die in unserer Gesellschaft gezielt betriebene Spaltung, inklusive dem Säen von Neid und Hass, scheint die strategische Vorbereitung darauf zu sein.

Linke Dummheit am Beispiel

Ich will mit der Überschrift nicht behaupten, dass es keine rechte Dummheit, mittige Dummheit (in der Mitte befindet sich wohl der größte Haufen an Durchschnittlichkeit, Beeinflussbarkeit und Naivität) und generell extremistische Dummheit gibt. Was derzeit aber die Medien und die Politik dominiert, ist exorbitante "linke Dummheit":

https://www.welt.de/politik/deutschland/article6abe1b0a09fefadd71a5425a/martha-kleedoerfer-linke-politikerin-haette-nichts-dagegen-wenn-investoren-berlin-endlich-verlassen-wuerden.html

Womit wir die Entsprechung zum Titelbild haben. Investoren sollen vielleicht nicht gekillt werden (obwohl es auch solche Forderungen aus linken Kreisen gibt), aber doch immerhin vertrieben werden. Was für die Zurückgebliebenen aufs gleiche herauskommt.

Da wird eine nationale Katastrophe heraufbeschworen, denn Unternehmer, Kapital und weltweite Investoren kann man nicht durch Politiker ersetzen, die nicht nur keine Ahnung und kein Verantwortungsbewusstsein haben (sie haften ja nicht, ist ja nicht IHR Geld), sondern auch keine Steuergeldeinnahmen mehr haben.

Und erst recht kann man sie nicht durch zugewanderte "Facharbeiter" ersetzen, selbst, wenn die Zugewanderten tatsächlich Facharbeiter wären, und nicht primär Menschen mit maximal Grundschulbildung (sofern überhaupt).

Linkes Narrativ als Basis gesellschaftlicher Verdummung

Hier auf F+F postulierte kürzlich ein linker Bloggerkollege die These, dass die einfachen Arbeiter und Angestellten im Land die eigentlichen Leistungsträger wären, die von fiesen Unternehmern ausgebeutet werden.

Damit rennt man natürlich beim gemeinen Erwerbstätigen offene Türen ein. Man leistet ja tatsächlich viel, und das Geld ist halt auch immer zu wenig. Das will auch niemand in Abrede stellen. Nur sind Leistungsträger im volkswirtschaftlichen Sinne halt Leute, die durch ihren überdurchschnittlichen Einsatz sowie ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zu Wohlstand und Sicherheit eines ganzen Systems beitragen.

Der Wohlstand eines Volkes, einer Zivilisation, basiert primär auf den ca. 5 Prozent Wissenschaftlern, Ingenieuren und Unternehmern, die durch Technologie, Patente und Produktionsmittel für die Gesellschaft eine hohe Produktivität ermöglichen. Die dann auch dem gemeinen Erwerbstätigen hohe Löhne ermöglicht.

Ohne diese Leistungsträger, oder bei geringer qualifizierten Leistungsträgern, wäre auch die Produktivität geringer, und damit die Löhne. Und im Extremfall würde halt jeder derzeit Erwerbstätige im Garten Rüben anbauen, um zu überleben. Sehr fleißig, aber unproduktiv.

Ohne den Fleiß einer Bevölkerung in Abrede zu stellen, ihr Wohlstand basiert also auf einer kleinen Elite von ca. 5%, sowie weiteren ca. 10% Nettosteuerzahlern, also Menschen, die tatsächlich deutlich mehr in das System einzahlen, als sie zurückbekommen.

Konkret tragen demnach nur ca. 15% einer Gesellschaft die ganze Gesellschaft, auch wenn diese natürlich insgesamt eine symbiotische Gemeinschaft ist, wo jeder von jedem profitiert. Diese Leistungsträger aber sind der entscheidende Faktor für Wohlstand, für ein reiches oder ein armes Land.

Wer sie vertreibt, mit übertrieben hohen Abgaben, übertrieben hohen Energiekosten, übertriebenen bürokratischen Auflagen, der steht in kürzester Zeit vor dem Nichts, denn nichts im Land wird mehr funktionieren. Weder Facharbeiter noch Politiker haben das Know How, die Fähigkeiten oder auch nur das Verantwortungsgefühl (es geht ja nicht um ihr Geld), um den Laden weiter zu managen.

Und was ist mit den fiesen, viel zu reichen Milliardären?

Auch wenn die permanente Zunahme der Anzahl der weltweiten Milliardäre (übrigens trotz oder sogar gerade wegen linker Regierungen weltweit) eine Fehlentwicklung ist: Milliardäre sind keine Füllhörner, die man beliebig schröpfen kann. Sie haben keine Geldspeicher wie Dagobert Duck, sondern ihr Vermögen ist, vereinfacht zusammengefasst, in Produktionsmitteln, Forschungsabteilungen, Patenten und Investitionen gebunden.

Ihr zweifelsohne deutlich höherer Lebensstandard mag Neid erwecken, würde aber, wenn er verteilt würde, niemanden spürbar wohlhabender machen. Ihr Reichtum liegt weit überwiegend in dem, was sie für ALLE aufgebaut haben, nämlich Arbeitsplätze, Steuerzahlungen und Know How. Alles entscheidende Faktoren für den Wohlstand einer Gesellschaft. Verjagt oder enteignet die Milliardäre, und in absehbarer Zeit steht die Gesellschaft vor dem Nichts, der sozialistisch gerecht verteilten Armut.

Wer die Gesellschaft spaltet und Neid und Hass sät, wie leider auch unser Bundespräsident gegen inzwischen 30 % der Bevölkerung, der wird Bürgerkrieg ernten.

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philip.blake

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Jeff

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SusiK

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