Erst diese Woche hatte ich ein Gespräch mit einem Moslem. Ich fragte ihn, wie er damit klarkommt, dass der Islam jedem Gläubigen, also auch ihm so strikte Regeln im täglichen Leben auferlegt. Er sagte, das macht das deutsche Gesetz doch auch. Wohlgemerkt, ein hochintelligenter Mann, mit dem ich super auskomme, an dessen Arbeit nichts auszusetzen ist. Er konnte/wollte nicht verstehen, dass Staat und Gesetze etwas komplett Differentes zu einer Religion sind, die jeder für sich wählen kann, deren Auflagen er nur selbst einhalten muss, niemand der nicht will.
Säkularismus ist für die meisten Muslime fremd, gehört zu einer völlig anderen Kultur. In unserer Kultur trennen wir den Staat, also das was für alle gleich gilt, was man durch seine Wahl, evtl. seine politische Teilhabe beeinflussen kann und Religion. Säkularismus ist maßgeblich für die Bundesrepublik. Mit Föderalismus kommt ein weiterer Reiz hinzu, jedes Bundesland kann selbst große Teile Bildungs- und Kulturpolitik, die Landespolizei, das Kommunalrecht und erhebliche Teile der Verwaltung regeln.
Viele denken das Religiöses in unserer modernen Welt unbedeutend geworden ist, ist es aber nicht. Sichtbar bei den links-grünen Befürwortern, deren Vordenkern, wie U. Herrmann, Wie J. Habermas, wie RAF Streiter. Diese wollen in die Politik noch moralische Aspekte aufnehmen. Weltklima retten, Umwelt retten, Kernkraft verhindern, alle Migranten aufnehmen, hohe Entwicklungshilfe, viel Sozialhilfe. Moral ist Teil der Religionen, zumindest der drei führenden, Christentum, Islam, Judentum, die ihren Gläubigern auch moralische Normen definieren, wie bei den Themen Verhütung, Jungfräulichkeit, Abtreibung, Umgang mit Hilfsbedürftigen, Andersgläubigen, bis hinein ins tägliche Leben, Fleiß, Toleranz, Helfe Deinem Nächsten. Dies wird teils als überholt gesehen, wurde aber bis in unsere Gesetze grundlegend aufgenommen. Würde, Meinungsfreiheit im Grundgesetz. Bürgergeld, Hilfe der Krankenkassen bei Krankheit, in den Sozialgesetzen. Wie viele Linke verachten die Christen, aber beziehen gern Bürgergeld?
Wegen der moralischen Einflüsse und der Entschiedenheit mit der dafür gestritten wird, werden die Ideologien zu Recht als Ersatzreligionen bezeichnet. Moral als Teil von Religion fand über die Ersatzreligionen Eingang in politische Entscheidungen, wie bei der einschneidenden Energiewende oder der unkontrollierten Zuwanderung, wer dies nur kritisierte, wurde beschimpft. „Klimaleugner“, „Nazi“ waren alltägliche Begriffe gegen Kritiker, gegen die man sich nur schwer wehren konnte. Etwas von der Diffamierung blieb immer hängen.
Während für Christliches Denken kaum mehr entschieden gestritten wird, sehen wir einen aggressiven Islam, der sogar in der zweiten und dritten Migrationsgeneration auflebt. Religiöses bedeutet für viele Muslime den Leitweg ihres täglichen Lebens, den sie streng einhalten.
Bietet nun jemand, wie in Berlin oder zu befürchten in NRW H. Wüst ethnische Wahlkämpfe an, die mit radikalen Moscheevereinen, wie Ditib, anbandeln, die in der Landessprache der Muslime Wahlsprüche verbreiten, ihren Glaubensgenossen bedingungslose Zuwanderung, keine Abschiebung, selbst bei Ablehnung des Asylantrages, zusichert, dann ist Erfolg bei diesen Gruppen vorherzusehen. 51% der Muslime in den Berliner Stadtteilen wählten die Linken. Also deutlich mehr als bei anderen Wählergruppen. Wachsen diese Gruppen an, wie die Muslime allein durch ihre Geburtenrate, dann müssen die ethnisch ausgerichteten Parteien immer mehr Zusicherungen für diese Gruppen machen. Auch wird man bei den maßgeblichen Patronen in den Stadtteilen noch mehr weggesehen. Man wird von deren Wahlempfehlungen ja immer abhängiger. Sehen wir aktuell in Berlin. Abschiebungen sollen gestoppt werden, auch wenn sie berechtigt sind. Heftige Umverteilungen werden folgen. Linke lassen sich ihre Macht durch die migrantischen Patronen der Stadtteile sichern, sehen bei deren Wirken weg. Und plündern die Hiesigen immer skrupelloser aus, eine Eigendynamik in den Abgrund.
Zu den französischen Banlieues, die Berlin schon einige Jahre voraus sind, bin ich in einem Blog schon eingegangen. Die aktuellen Aufstände von Schülern belegen meine Annahme.
Da wo viele Migranten sind, wird stark links gewählt und die Einheimischen Wähler sind unterlegen. Entsprechend werden dann die Städte, die Strukturen auf links gekämmt. Und wer jetzt nach Afghanistan, Somalia, Iran und dem Libanon schaut, kann sich ausdenken was hier passieren wird. Wenn nicht bald die Brandmauer wegkommt und konservative Politik wieder die Oberhand gewinnt, haben wir ein Problem welches wohl kaum ein Hiesiger erleben möchte.
Scharia wäre drastisch. Bürgerkriege werden keine Fiktion mehr. Demokratie wäre nur noch eine Fiktion. Persönliche Rechte nur noch eine Verhandlungsmasse.
Gegenhalten gegen diese Ersatzreligionen und dem Islam kann man m. E. nur mittels Rückbesinnung auf unsere Traditionen und Werte. Religiöse Themen werden immer wichtig bleiben, wenn auch nur über Ideologien. Aber unsere Werte und die christlich-jüdische Religionen ermöglichen durchaus moderne Kulturen und Gesellschaften. Das Judentum bei ihrem strikten Streben nach Bildung. Das Christentum durch seine Toleranz, seinem gelebten Säkularismus, den auch das Judentum lebt. Beide Religionen zeigten das sie Demokratie akzeptieren.
Widersetzen gegen ethnische Wahlkämpfe, mit ihren gigantischen leeren Versprechen, dem Druck durch islamische Gemeinden und den Clans, kann man nur mit den glaubhaften Versprechen die Vorzüge einer modernen Gesellschaft zu ermöglichen. Das bietet aktuell nur die AfD. Sie bietet eine Rückbesinnung auf unsere Kultur, das Leben unserer Werte. Niemand muss sich mehr schuldig ob der NS Verbrechen fühlen, wenngleich zu Recht an diese erinnert wird. Auf die deutsche Geschichte können wir auch stolz sein. Wir können einen modernen Staat leben, wo Leistung zählt, aber auch erwartet wird. Wo Hilfsbedürftigen Hilfe gewährt wird, aber Einwanderung in unsere Sozialsysteme möglichst unterbunden wird. Einwanderung ja, aber nur von Ausgewählten. Ein Staat, in dem die Freiheit gelebt wird, auf den wir stolz sein können. Freiheit, die eigene Religion leben zu können, aber keine Religion leben zu müssen. Wir werden uns zu entscheiden haben ob wir den Weg Libanons oder eines modernen Deutschlands gehen wollen.