Der erste Behandlungs-Abschnitt ist dank Euch und vieler Anderer erfolgreich abgeschlossen und bezahlt. Über Erfolg oder Mißerfolg kann ich noch nicht reden, das wird sich erst im Laufe der Therapie erweisen. Die kostet weiterhin, die Medikamente sind nicht gerade billig.
Don Quijote, Scheißbild 1 (Entwurf): "Don Quijote auf dem Weg zur Therapie"
Wieso macht der Kerl eine Therapie, die er selbst bezahlen muß, und nicht eine Chemo wie jeder andere Darmkrebsler auch? Viele Gründe, der handfesteste:
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Danke!
Als Toxoplasmose-Geschädigter (blind rechts) trage ich den Erreger lebenslang in mir, in Zysten am Rande der Toxoplasmose-Narbe (Netzhaut). Die können aufbrechen, was an sich kein Problem ist, weil ich auch die entsprechenden Antikörper habe seit der Erstinfektion. Fatal wird es, wenn das Immunsystem geschwächt/heruntergefahren ist, dann können die ins andere Auge, ins Blut und damit in andere Organe, vor allem ins Gehirn.
Nun wirken alle Chemotherapeutika unspezifisch auf alle sich schnell teilenden Zellen, darunter die des blutbildenden und des Lymphsystems, und greifen das Immunsystem massiv an. Ich bin schon ziemlich klapprig unterwegs...
5-Flurouracil, das gerne genommen wird, überwindet zudem die Blut-Gehirn-Schranke und richtet neurotoxische Schäden im Gehirn an - zwar nur bei 5-8% der Patienten, aber wenn ich zu denen gehöre hab ich das zu 100%. Und ich weiß auch nicht ob ich in der Birne Primärschäden durch Toxoplasmose habe.
Mein Hausarzt sagte mir mal: "das Gift zahlt die Kasse, das gesunde Zeugs müssen Sie selber bezahlen."
Na dann.
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¹) Interessengemeinschaft Quijote