31 Tage Glück: Rauhnächte - Achtsamkeit in alten Bräuchen unserer Vorfahren.

Vor zwei Wochen hatte ich die große Freude an einem Seminar über Rauhnächte bei meiner sehr geschätzten Kollegin und Freundin, Elisabeth Marcucci, teilnehmen zu können (Mein Geheimtipp: jetzt schon für das nächste Seminar 2016 vormerken lassen, diese Seminare sind immer sofort nach der Ankündigung ausgebucht: http://elisa.co.at !)

Mir ist dabei aufgefallen, dass es bei diesen alten Bräuchen auch sehr um Achtsamkeit geht, sicher auch ein Grund warum auf einmal wieder mehr Menschen Interesse daran zeigen.

Bei dieser Gelegenheit: wann haben Sie zuletzt ein Seminar besucht? Ihre Komfortzone verlassen? Sich auf etwas völlig Neues eingelassen? Etwas gelernt?

Zurück zu den Raunächten oder Rauhnächten, man findet beide Schreibweisen. Bei den Rauhnächten sprechen wir auch von der 5. Jahreszeit, den Tagen „zwischen den Jahren“. Das kommt daher, dass das Mondjahr 354 Tage und das Sonnenjahr 365 (366) Tage hat, die Differenz, diese 11 bzw. 12 Nächte, sind sozusagen „Tage außerhalb der Zeit“, eine Übergangszeit, die Zeit bei der laut unseren Vorfahren die Übergänge zwischen sichtbarer und „unsichtbarer“ Welt verschwimmen, Tore sich öffnen.

Schon die Zahl 12 gilt als besondere Zahl - unser Tag hat 12 Stunden, unsere Nacht hat 12 Stunden, unser Jahr 12 Monate, es gibt 12 Tierkreiszeichen, 12 Götter herrschten auf dem Olymp, Jesus hatte 12 Jünger…) – so steht jede Rauhnacht symbolisch für ein Monat des Folgejahres.

Die Rauhnächte beginnen mit der Nacht von 24. auf den 25. Dezember – bestimmt haben Sie als Kind auch die Geschichten gehört, dass in der Weihnachtsnacht die Tiere sprechen können - und enden mit der Nacht von 4. auf 5. Jänner, also vor Hl. Drei Könige.

Für die Details zu allen Nächten und welche ganz besonders besonders sind, müssen Sie schon selbst ein Seminar besuchen ;), wodurch sich aber die gesamte Zeit auszeichnet, ist das Innehalten, das Rückschau halten, das Ordnen und das Planen für eine gute Zukunft und hier schließt sich wieder der Kreis zur Achtsamkeit.

Nehmen Sie sich jeden Tag eine halbe Stunde Zeit, halten Sie inne und reflektieren Sie Monat für Monat des letzten Jahres. Sie können gerne Ihren Kalender zur Hand nehmen!

Wissen Sie noch, wie es Ihnen im Jänner 2015 gegangen ist?

Was ist Ihnen in diesem Monat Besonderes widerfahren?

Welche Begegnungen hatten Sie, die Ihnen gut – oder weniger gut – getan haben?

Welche Ziele hatten Sie sich für diesen Monat gesetzt? Welche davon haben Sie erreicht? An welchen arbeiten Sie noch? Welche haben Sie gleich wieder ersatzlos gestrichen?

Und was wünschen Sie sich für Jänner 2016?

Wie möchten Sie das Neue Jahr beginnen?

Was möchten Sie in diesem Monat erleben?

Was erreichen?

Was vielleicht heilen – gesundheitlich und seelisch?

Und was sind Ihre nächsten Schritte dafür? Ihr Beitrag?

Wie sieht es mit Ihren Wurzeln aus? Welche sind stark und geben Ihnen immer neue Kraft und wo braucht es Versöhnung, damit auch alle Wurzeln kraftvoll sind?

Wo halten Sie an alten Mustern fest und brauchen Mut zum Loslassen und Vertrauen in Ihre Kraft?

Wo in Ihrem Leben brauchen Sie mehr Klarheit? (Ein Gespräch mit einem Coach kann hier Wunder wirken und den eigenen Tunnelblick unendlich ausweiten!)

Wie sieht es um Ihre Werte aus? Sind Ihnen alle bewusst oder haben sich manche verändert?

Was möchten Sie Neues lernen?

Wen möchten Sie kennenlernen?

Welche beruflichen Ziele möchten Sie erreichen?

Welche Ausbildung möchten Sie machen oder abschließen?

Welche Länder möchten Sie bereisen?

Welche Speisen ausprobieren?

Welche Orte und Menschen besuchen?

Welche Sportart ausprobieren?

Welchen Menschen eine Freude machen?

Was raubt Ihnen die meiste Zeit und was die meisten Nerven? Was davon können Sie ändern? Wie und wann werden Sie es angehen?

Was bringt Ihr Herz zum Lachen? Wobei empfinden Sie tiefe Freude? Worin können Sie versinken und dabei Zeit und Raum vergessen?

Welche Zeit soll nur Ihnen gehören? Und wie erreichen Sie das?

Sie werden sehen, von Tag zu Tag werden Sie mehr Freude daran finden sich Monat für Monat Ihres letzten Jahres anzusehen und dabei herauszufinden, wie dieses Monat 2016 noch besser aussehen kann.

Nehmen Sie sich ein Heft und notieren Sie Ihre Gedanken, Ihre Ziele und die Schritte dorthin, es wird Ihnen ein Leitfaden fürs ganze Jahr sein und für manches werden Sie unerwartete Unterstützung bekommen.Sie wissen ja,Dinge, die Ihnen bewusst sind, auf die Sie aktiv zugehen, manifestieren sich auch!

Und bevor Sie sich an die Pläne für 2016 machen: wichtig ist es, dass Sie sich innerlich und äußerlich vom alten Jahr verabschieden.

Dazu gehört alle offenen Rechnungen zu bezahlen, Geliehenes zurückgeben, Ihre Schränke und Schubladen aufräumen, sich von altem Ballast zu befreien...

UND halten Sie sich an diesen Tagen besonders viel in der Natur auf und achten Sie auf die Zeichen…

Ich wünsche Ihnen Rauhnächte voller Klarheit & Wunder!

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Leopold Scharf

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Anna Vienna

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