Fotomontage Manfred Breitenberger
Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 terrorisieren die islamischen Machthaber die eigene Bevölkerung im Iran, zuletzt wurden im Januar rund 30.000 demonstrierende Iraner von den Mullahs gnadenlos ermordet. Frauen werden im Iran ausgepeitscht oder zu Gefängnisstrafen verurteilt, wenn sie kein Kopftuch tragen. Frauen werden wegen außerehelichem Geschlechtsverkehr, also auch bei Vergewaltigungen gesteinigt. Homosexuelle werden im Iran verfolgt und an Baukränen ermordet. Seit nun fast 50 Jahren kündigt das iranische Regime an Israel zu vernichten, darum greift der Iran nach der Atombombe. Seit Jahrzehnten terrorisiert der Iran mit seinen Proxys von der Hisbollah über die Hamas bis zum Islamischer Jihad Israel mit Raketenangriffen und Überfällen. Seit dem 7. Oktober 2023 befindet sich Israel in einem Entscheidungskrieg. Die Hamas und die Hisbollah um Israel liegen mehr oder weniger geschlagen am Boden und seit über einer Woche bombardieren Israel und die USA massiv den Iran. Für die USA geht es um den Fortbestand des Petrodollars, die Schwächung Chinas, also um Wirtschafts- und Geopolitik und für Israel geht es um die Existenz. Die USA machen nicht zum ersten Mal aus den falschen Gründen das Richtige. Ein Regime-Change im Iran wäre ein Segen für die Region und die ganze Welt.
Laut Verfassung des iranischen Gottesstaates gilt, bis zur Wiederkehr des verborgenen Imans, die „Herrschaft des Rechtsgelehrten.“ Der 12. Imam, der Mahdi ist nach der Lehre der Zwölfer-Schia der letzte unmittelbare Nachkomme Mohammeds der im Jahr 874 als kleiner Junge spurlos verschwand. Gesetze werden im iranischen Parlament allein aus dem Koran und der islamischen Tradition hergeleitet. Im Iran gilt das islamische Recht, die Scharia. Die Frau ist im Iran wie in so gut wie allen islamischen Gesellschaften ein Mensch zweiter Klasse. Durch eine Justizreform können Mädchen ab dem Alter von neun Jahren verheiratet und ab 9 Jahren und Jungen ab 15 Jahren zum Tode verurteilt werden. Die Gründe für die Todesurteile sind vorsätzlicher Mord, Ehebruch, Vergewaltigung, Homosexualität, Alkoholkonsum, Sodomie oder die Abkehr vom Islam.
Rund 70 Prozent der iranischen Bevölkerung ist gegen die Mullahs eingestellt. Die Mehrheit der Bevölkerung ist säkular eingestellt. Bei der letzten Wahl gab es eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent und rund 5 Prozent der abgegebenen Wahlzettel waren ungültig. Die Islamfaschisten dürften rund 20 Prozent der Bevölkerung hinter sich haben. Die Islamfaschisten stützen sich auf den Klerus, die Scharia, den Justizapparat, die rund 200.000 Revolutionsgarden, eine Art islamistische SS. Dazu kommen weitere 200.000 Mann der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Die iranische Armee hat etwa 600.000 Mann unter Waffen, ist allerdings keineswegs so ideologisch fanatisiert wie die Revolutionsgarden.
Neben den beinahe täglich veröffentlichten Vernichtungsdrohungen gegen Israel leugnen die staatlichen Organe des Irans mehrfach den Holocaust. So sagte Ahmadinedschad im August 2011: „Das zionistische Regime basiert auf vielen Enttäuschungen und Lügen, eine von ihnen war der Holocaust“. Die Holocaustleugnung verband Ahmadinedschad im libanesischen Fernsehsender al-Manar mit der Aussage, dass der Iran entschlossen sei Israel „auszulöschen“.
Der Iran versuchte seine islamische Revolution mit mörderischer unbarmherziger Gewalt in den gesamten Nahen Osten und weit darüber hinaus zu exportieren. So führte Teheran gleichzeitig Krieg in Syrien, Irak und im Jemen. Im Libanon gründete der Iran die Hisbollah, die „Partei Gottes“. Die islamische Terrororganisation entführt und ermordet all die „Ungläubigen“ die dem islamischen schiitischen Imperialismus entgegenstehen. Der Iran finanziert Terrororganisationen wie die Hisbollah, die Hamas um die Raketenpogrome und Terrorakte gegen Israel am Laufen zu halten. Die Hisbollah mordet auf Seiten des Assad-Regimes in Syrien und hat bereits einen Staat im Staat des Libanon erschaffen um von dort aus Israel mit Bombenterror anzugreifen. Unter dem Führer der iranischen Al-Quds-Brigaden, des Korps der islamischen Revolutionsgarden, Generalmajor Qassem Soleimani wurden so gut wie alle ausländischen Terroraktionen wie zum Beispiel im Irak, Afghanistan, Pakistan oder im Jemen koordiniert.
Der Iran gilt als Urheber des Terroranschlages vom 18. Juli 1994 auf die jüdische Gemeinde von Buenos Aires in Argentinien, bei dem 85 Menschen ums Leben kamen und rund 300 weitere verletzt wurden. Bereits zwei Jahre zuvor ermordeten wiederum iranische Gotteskrieger 29 Menschen der israelischen Botschaft. Ebenfalls auf das Konto der Hisbollah geht der Anschlag am bulgarischen Flughafen Burgas am 18. Juli 2012 auf eine Gruppe israelischer Touristen bei dem fünf Israelis, der bulgarische Busfahrer sowie der Attentäter getötet und 35 weitere verletzt wurden.
Seit nun einer Woche bombardieren die USA und Israel massiv den Iran. Am ersten Tag des Angriffs wurde in einer Serie von Enthauptungsschlägen gegen die Führung des Iran und der Revolutionsgarden Irans oberster Führer Chamenei getötet. Israel hat seit Jahren die diversen Machtzentren des Iran unterwandert und in der iranischen Bevölkerung gibt es besonders unter den jungen Menschen erhebliche Sympathien für Israel. Bereits im 12 Tage-Krieg im letzten Jahr hatte der Mossad rund 50 Teams innerhalb des Irans für die gezielte Zerstörung aller ballistischen Raketen der Pasdaran. Wie dieser Krieg enden, ob es zu einem Regime-Change kommen wird, ist also noch lange nicht ausgemacht. Ob es einen schmutzigen Kompromiss oder eine säkulare Wende im Iran geben wird ist offen. Jedenfalls bietet dieser Krieg die einmalige historische Chance für eine positive Wende im Iran. Entscheidend wird sein ob die Macht der Revolutionsgarden gebrochen werden kann. Offen ist ob sich die Kurden im Westen von den USA überzeugen lassen in den Kampf gegen die Mullahs einzutreten. Ungewiss ist auch inwieweit die Exilgruppen, also die Schah-Anhänger und die marxistisch-islamischen Volksmudschahedin im Iran verankert sind und wie sich bei einem Volksaufstand die Opposition organisieren ließe. Inwieweit der Mossad unter all den säkularen, demokratischen und antiislamischen Iranern den Aufbau von Organisationsstrukturen unterstützen kann wir man sehen.
Ein möglicher Regime-Change im Iran ist nicht mit den von den USA betriebenen Regimewechseln zu vergleichen, schon allein, weil die iranische Bevölkerung mehrheitlich säkular ist. Ein Sturz der Islamfaschisten in Teheran wäre ein Schlag gegen den weltweiten Islamismus, die islamische Welt stünde vor einem epochalen Umbruch.
Wie immer, wenn sich Israel gegen seine antisemitischen Mörder verteidigt, mutierten große Teile nicht nur der Deutschen über Nacht zum Anwaltskollektiv der Islamisten. Eigentlich nämlich geschehe es den Juden ganz recht, denn warum, fragt jeder Hinz und Kunz, haben sie mit den Islamisten, die täglich ihre Auslöschung propagieren, „keine politische Lösung“ gesucht. Dreimal täglich wie die Muezzine vom Minarett rufen die „Israelkritiker“ zum Waffenstillstand und zu Vergebung auf, die Tageschau übernimmt die Meldungen der Islamisten ungefiltert und um Himmelswillen dürfe man nicht dem Islam anlasten, was man über das Massaker des 7.Oktober gesehen hat. Die UNESCO zeigte tiefe Besorgnis über die Auswirkungen der militärischen Angriffe. Die Raketen haben eine Mädchengrundschule in Minab zerstört und 150 Kinder wurden getötet. Dass diese Schule auf dem Kasernengelände der Revolutionsgarde der IRGC stand und die Kinder trotz Luftalarms in die Schule geschickt wurden müssen ARD und ZDF doch nicht berichten.
Amüsant in diesem Zusammenhang sind freilich auch die Reaktionen von den vielen russlandhassenden Politikern und Lohnschreibern von der ARD über das ZDF bis zum Montagsmagazin. Der Angriff der USA und Israels war zweifellos völkerrechtswidrig. Fordern die genannten Medien und die Politik nun den Taurus für den Iran? Warum wurde der Taurus nicht für Venezuela gefordert? Warum fordern die Grünen und die Bandera-Linken keine Sanktionen gegen die USA? Wo war das Völkerrecht im Januar als die 30.000 iranischen Demonstranten ermordet wurden? Warum „schützt“ das Völkerrecht die Diktatoren faschistischer Staaten? So viele Fragen und keine Antworten.
Russland und China werden nicht in den Konflikt eingreifen, vermutlich haben sich die drei Weltmächte zuvor abgesprochen. Taiwan wird in ein paar Jahren mit China relativ friedlich wiedervereinigt und der Donbass wieder russisch sein. Russland ist schon jetzt der große Gewinner in diesem Nahostkrieg. Der Öl- und Gaspreis steigt in ungeahnte Höhen. Europa und die USA betteln um russisches Gas und Öl. Putin denkt darüber nach nichts mehr nach Europa zu liefern. Die USA brauchen ihre Granaten und Abwehrsysteme selbst und die Bandera-Ukraine geht leer aus. Weil Ungarn im Pipeline-Streit EU-Kredite in Milliardenhöhe blockiert, droht Selenskyj dem Victor Orbán mit dem Tod und gleichzeitig werden Ukrainer der ukrainischen Staatsbank mit 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und 9 Kilogramm Gold in Ungarn wegen Geldwäsche festgenommen. Offensichtlich läuft auch im Ukrainekrieg das Endspiel. Sergei Lawrow und Wladimir Putin kommen aus dem feiern nicht mehr heraus, die beiden Politprofis dürften den vielen Krimsekt kaum noch „dabrunzn“ (Gerhard Polt).
Der Krieg der Alliierten gegen das faschistische Nazideutschland war ein gerechter Krieg. Die Deutschen wurden von außen durch einen Krieg gegen sie befreit. Der Krieg gegen das islamfaschistische Regime des Iran ist auch ein gerechter Krieg. Die Verbrechen des islamischen Regimes sind monströs und ihre Ideologie ist menschenverachtend, vor allem frauenverachtend und mittelalterlich. Die Iraner können wie damals die Deutschen nur von außen befreit werden.
Am 9. Mai 2027 könnten Putin, Trump, Netanjahu und Xi auf dem Roten Platz in Moskau den Sieg über den Faschismus feiern. Ich würde mich darüber sehr freuen und mit einem Glas israelischen Yarden-Wein darauf anstoßen.
Gleichzeiig veröffentlicht bei Mission Impossible