Bei den US-Angriffen auf die wichtige iranische Insel Kharg sollen rund 90 militärische Ziele ausgeschaltet worden sein. Donald Trump sieht das nur als Auftakt für mögliche weitere Angriffswellen.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit neuen Angriffen auf die Ölinsel Kharg gedroht. Die Angriffe hätten die Insel Kharg "vollständig zerstört, aber wir werden vielleicht noch ein paar Mal zuschlagen, nur so zum Spaß", sagte der Republikaner NBC. Das US-Militär hatte am Samstag laut seinen Angaben auf der Insel Militäranlagen zerstört, um Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus zu bewegen. Laut den Streitkräften wurden mehr als 90 Militärziele getroffen, ohne dass dabei die Ölinfrastruktur beschädigt wurde.

Die iranischen Revolutionsgarden haben unterdessen gegen die Streitkräfte der Vereinigten Staaten in der Region zurückgeschlagen. Sie erklärten, sie hätten den US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkt al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen. Es seien zehn Raketen und eine nicht näher genannte Anzahl von Drohnen abgeschossen worden. Über Schäden oder Verletzte ist nichts bekannt.

Der US-Präsident lehnt eine Einstellung der Kampfhandlungen gegen das Teheraner Regime weiter ab. "Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will es nicht, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind", sagte er und fügte hinzu, dass die Bedingungen "sehr solide" sein müssten. Eine Voraussetzung sei, dass Teheran seine nuklearen Ambitionen vollständig aufgebe.

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