Regionalwahlen in Ungarn: ORF-Propaganda-Lücken-Jubel-Journalismus

Der ORF-Propaganda-Lückenjournalismus jubelt darüber: „Opposition vor Sieg bei Bürgermeisterwahl in Budapest“. „Auch in anderen Städten rang die Opposition, die zumeist in breiten, von links bis rechts (!) reichenden Bündnissen angetreten war, dem Regierungslager Bürgermeisterposten ab.

Verschwiegen wird, dass dies nur in einer links-liberalen Sammlungsbewegung der gesamten zersplitterten Opposition, teils mir der rechtsradikalen (!) Jobbik möglich wurde.

Warum diese „Ergebnisse einen schweren Schlag (!) für den seit 2010 regierenden Ministerpräsidenten Viktor Orban von der FIDESZ bedeuten“, muss der ORF mal erklären. Denn in allen Komitatsverwaltungs-Bezirken hat Orbans Fidesz gewonnen. Oder hat sich der ORF im Ernst einen 100-prozentigen Fideszwahlsieg erwartet? Jetzt bleibt nicht einmal mehr die linke Verschwörungstheorie von angeblicher Wahlfälschung übrig...

In Györ gewann trotzdem der Fidesz-Bürgermeister, obwohl er in einen Prostituierten-Sexskandal (auf einem Jachturlaub in Kroatien) verwickelt war, der sich allerdings bereits vor einigen Jahren (!) abgespielt hat. Alles erinnert an den Ibiza-Skandal: Nachdem einige Korruptionsskandale von Sozialisten (!) bekannt geworden sind, wurde das Videomaterial eine Woche vor den Wahlen lanciert.

Hier noch zwei websites: hu.24 (regierungskritisch) und ofizielles nationales Wahlbüro.

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Tourix

Tourix bewertete diesen Eintrag 14.10.2019 02:03:59

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