Gibt es unentdeckte, unterirdische Konzentrationslager?

Ist die leidige und leidvolle Geschichte noch immer nicht abgeschlossen?

Die meisten werden es in den Nachrichten gesehen/gehört haben: Es soll in Österreich noch der Öffentlichkeit verborgene SS-Anlagen geben.

Es ist von möglichen 18.000 Lagerinsassen in einem geheimen KZ die Rede.

Bei Recherchen für den Film "Die geheimste Unterwelt der SS" sind ZDF-Autoren auf bislang unbekannte Fotos, Dokumente und Zeitzeugen gestoßen, die dafür sprechen, dass die unterirdischen Anlagen bei St. Georgen an der Gusen wesentlich größer waren als bislang angenommen. Was aber geschah in den offenbar noch unbekannten Unterwelten? Was wurde dort produziert oder später womöglich eingelagert? Unter welchen Bedingungen mussten Häftlinge dort Zwangsarbeit leisten? Zu all diesen Aspekten gibt es neue Indizien, die bisherige Annahmen in Frage stellen.

Wird hier ein künstlicher Krimi inszeniert oder ist etwas dran an der Sache?

"Eines ist klar: Die Geschichte von Gusen, die Geschichte von Sankt Georgen mit diesem riesigen Lagerkomplex muss aufgrund der bisherigen vorliegenden Indizien und Aktenfunde aus Amerika, aus Österreich, aus Deutschland von Privaten usw. von Zeitzeugenberichten neu geschrieben werden."

(Professor Stefan Karner, Universität Graz.)

Dann heißt es wohl graben, graben, graben, oder? Wie will man sonst Klarheit schaffen?

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/unterirdische-ss-anlage-in-oesterreich-100.html

https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5686789/Historiker-Stefan-Karner_Gab-es-ein-unterirdisches-KZ-in-Gusen

Der Historiker Stefan Karner ist schon in Pension. Publicity würde er beruflich nicht mehr brauchen.

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KlausBärbel

KlausBärbel bewertete diesen Eintrag 10.09.2019 15:27:09

Persephone

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