was sagt das kommentariat eigentlich zu

https://ibiza-hintergrund.net/?

wo ua zu lesen steht

"Ende 2014 wird einer der mutmaßlichen Macher des Ibiza-Videos von einem Bodyguard angesprochen, der belastendes Material gegen den damaligen FPÖ Vorsitzenden Heinz-Christian Strache gesammelt haben will. Der Bodyguard, selbst überzeugtes FPÖ Mitglied, zudem Polizist und zu diesem Zeitpunkt vom Dienst freigestellt für die Tätigkeit als Leibwächter Straches, hatte zunächst Beweise gesammelt, um sich abzusichern, da er selbst an zweifelhaften Handlungen beteiligt war und die Tätigkeiten und Charaktereigenschaften von HC seinem rechtskonservativen Weltbild widersprachen.. Nun agiert er jedoch aufgrund persönlicher Verletztheit: Strache habe ihn in Zeiten schwerer Krankheit nicht in den Krankenstand geschickt, sondern aus seiner Tätigkeit als Leibwächter entlassen. Der Bodyguard verlor dadurch Renten- und Sozialbeitragsansprüche, aber auch das Vertrauen in seinen Arbeitgeber. Genesen und erneut als Leibwächter von Strache angeheuert, sammelte er von nun an weiter so viel kompromittierendes Material gegen H.C. Strache, wie er finden konnte: Fotos von Quittungen, die einen Spesenskandal belegen, der die FPÖ später bei den Nationalratswahlen 2019 abstürzen lassen soll, Sporttaschen mit Bündeln von Bargeld in Straches Kofferraum, deren Herkunft bis heute ungeklärt ist und zahlreiche weitere Beweisstücke, welche die Österreichische Justiz später bei einer Hausdurchsuchung finden wird, und bis heute unter Verschluss hält. Dabei soll es um Veruntreuung von Parteigeldern, Nachweise für regelmäßigen Drogenkosum und Bargeldannahmen hoher Summen gehen.

Der Wiener Anwalt Dr. M. vertritt den Bodyguard, der schon länger zu seinen Mandanten zählt. Er will ein Zeichen setzen gegen Korruption und für einen funktionierenden Rechtsstaat. Doch der Rechtsstaat funktioniert nicht:

Im Namen seines Mandanten wendet sich der Anwalt mit dem belastenden Material am 27.03.2015 an die Behörden. Zuständig beim BK ist der Ermittler Andreas H. Die Angaben des Anwalts sind konkret: Es geht um mutmaßliche Geldwäsche, Geldzahlungen über 500.000 Euro, den mutmaßlichen Auffindeort des Geldes, Untreue zu Lasten der FPÖ durch Bestreiten der privaten Lebensführung Straches aus Mitteln der Partei, Scheinanstellung etc. Die Bedingung des Anwalts: Der Bodyguard (den Namen und Funktion nennt der Anwalt aus Schutzgründen nicht) - solle im Fall einer Aussage in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden und die Vorwürfe medial veröffentlicht werden. Der Polizeibeamte erklärt, die Angaben seien zu vage, verspottet den Anwalt, verweigert den Zeugenschutz und nimmt keine Ermittlungen auf. Anwalt Dr. M. bricht daraufhin den Kontakt zu den Behörden ab. Erst drei Monate später erstellt das BK einen knappen Aktenvermerk zu dem Vorgang. Folgen hat er nicht."

ich stieß durch https://taz.de/Ein-Jahr-nach-der-Ibiza-Affaere/!5686050/ auf diese seite und finde sie recht interessant.

geht's anderen auch so?

fragt eine nachdenkliche Rahab

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Iris123

Iris123 bewertete diesen Eintrag 18.05.2020 08:47:00

robby

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G. Szekatsch

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