Im Interview wirft Innenminister Gerhard Karner dem FPÖ-Chef zu große Nähe zu den Identitären und ihren Plänen vor. Alle Syrer wieder heimzuschicken, sei „weder realistisch noch vernünftig“. Wer putzt dann die Spitäler, fragt sich der Innenminister.
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Es stimmt, dass die angebliche Forderung Martin Sellners, alle Syrer heimzuschicken, eine unvernünftige Extremposition darstellen würde. Die linke Gegenseite der "Zivilgesellschaft" formuliert jedoch seit 30 Jahren solche Extremforderungen wie "Bleiberecht für alle" oder "Kein Mensch ist illegal" und erwirkt damit gegen die vernünftige rechte Mitteposition einen weit links liegenden Kompromiss, der im Ergebnis zu "Bleiberecht für fast alle" führt.
Die ÖVP, welche mit Sebastian Kurz für eine vernünftige rechte Mitteposition, für die ich auch eintrete, mit fast 40% gewählt wurde, produzierte in ihrer Post-Ibiza-Koalition mit den "Kein Mensch is illegal"-Grünen Rekordzahlen bei der ungeregelten Migration. Wenn die linke Extremposition ok ist, muss auch die rechte Extremposition zulässig sein. Sonst wird man immer nur linke Kompromisse bekommen, bis es den Menschen komplett reicht und sie sich mit einer absoluten Mehrheit hinter der rechten Extremposition versammeln.