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Vor einer Woche enthüllte der Falter, dass in einer Moschee Kinder in Uniformen gesteckt wurden. Heute enthüllt der Falter, wie darüber hinaus Kinder mit rechtsnationalem Gedankengut der Grauen Wölfe in eben diesen Moscheen indokriniert werden. Die Grauen Wölfe sind eine rechtsextreme türkische Organisation, die auch vor Gewaltaten und Morden nicht zurückschreckt.

Es gibt wohl niemanden, der für derartige Manipulationen an Kindern auch nur das geringste Verständnis hat. Dem ist entschieden die Stirn zu bieten.

Hier wird aber eine Religion (Islam) von rechten Fanatikern missbraucht, um politische Ziele zu verfolgen.

Leider gibt es auch Parallelen zu Organisationen aus unseren Breitegraden, die ganz ähnlich agieren. Kinder werden in Uniformen gesteckt und religiöse Gründe vorgeschoben, um rechtsnationale Ideologie zu verherrlichen.

Aktuell geht es um das Ustasa-Nazi-Treffen in Bleiburg.

Kinder werden in (faschistische) Uniformen gesteckt und eine religiöse Feier wird missbracht, um Rechtsextremen eine Bühne zu bieten.

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Die jährliche Gedenkfeier unter der Patronanz der katholischen Kirche Kroatiens dient als Deckmantel für ein riesiges rechtsextremes Event, bei dem auch Hitlergrüße, paramilitärische Uniformen und in Kroatien verbotene Flaggen zu sehen sind.

Raimund Fastenbauer von der Israelitischen Kultusgemeinde nannte das Treffen "eine unverschämte Provokation" für die jüdische Gemeinde und appellierte an die katholische Kirche in Österreich, Druck auf die Kirche in Kroatien zu machen. Alle Religionen seien "aufgefordert, ihre Häuser in Ordnung zu halten", so Fastenbauer. Es könne nicht sein, dass hier für eine Kirche anderes gelte als für eine Moschee.

Wie überhaupt festzuhalten ist, dass sich die nun auch vermehrt in den Vordergrund drängende „Christlichkeit“ für die Zukunft nichts Gutes verspricht. Religion als Mittel der politischen Auseinandersetzung hat in einem säkularen Staat keine Berechtigung.

Schon vor Jahren dichtete unser nunmehriger Innenminister „Abendland in Christenhand“ und der neue bayrische Ministerpräsidet Markus Söder lässt dass Aufhängen von Kreuzen beschließen.

Doch diese sollen kein religiöses Symbol des Christentums sein, sagt Söder noch dazu, sondern "Bekenntnis zur Identität" und zur "kulturellen Prägung" Bayerns.

Hier wird versucht, den Teufel (Islam) mit dem Beelzebub (Katholizismus) auszutreiben.

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