Im Grunde waren dieses Blogs über Vonovia völliger Unsinn. Denn es fehlen schlicht die Angabe zum Börsengang 2013. Der Ausgabepreis war damals ca. 17,00 €.

https://www.vonovia.com/investoren/die-vonovia-aktie/boersengang/deutsche-annington-immobilien-se-deutsche-annington-bietet-aktien-im-rahmen-eines-beschleunigten-bookbuilding-verfahrens-an

Und jetzt ist der Kurs ähnlich. Also seit 13 Jahren nahezu null Gewinn, wenn man denn diese Aktien seit Beginn hält.

https://www.wallstreet-online.de/aktien/vonovia-aktie/bilanz-dividende

Also von Abkassieren, wie hier unterstellt wird, wie von berridraun: „Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht/sozialisiert. Old game." kann hier wahrlich nicht die Rede sein. Eher hat man Kapitalgeber mit unrentablen Immobilien abkassiert. Für jede Anleihe zahlt man Zinsen, oft höhere als 5%.

Von der Diskussion über Vonovia wurde ich regelrecht überrollt, weil ich die Aktie gar nicht beobachtete, den Halbwahrheiten der Blogger hier nichts entgegensetzen konnte.

Letztlich ist die Problematik eine völlig andere: Wenn man staatliche Wohnungen verkauft, dann hat man mit diesem Geld auch sinnvoll umzugehen. Insgesamt mit steuerlichen Geldern. Das geschieht aber seit langem nicht, spätestens seitdem die Politik komplett moralisiert wurde. Denn letztlich wurden die Immobilien verkauft und das eingenommene Geld für NGOs, Propaganda, Dienstwagen für R. Habeck, grüner Klimapolitik,... verschwendet.

Vonovia versuchte seit dem Börsengang weitere Gesellschaften zuzukaufen, mehr oder weniger erfolgreich. Insgesamt zeigt sich die Aktie eher desolat. Seit 13 Jahren Börsengang keinen Kursanstieg ist nun wahrlich keine Kaufempfehlung. Sie schafften es lediglich, eine Dividende auszuschütten, etwas Gewinn zu machen, sei es durch Teilverkäufe von ihrem Immobilienbesitz.

https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/unternehmensnachrichten/vonovia-aktie-verkauft-lueneburg-bestand-an-tristan/70048549

Eine Aktie nach ihrer Dividende eines Jahres zu beurteilen und zu verurteilen, ist verlogen. Zu einer Aktien gehört die ganze Geschichte des Unternehmens, der Kapitalisierung. Oft werden auch Aktionäre zu Nachschüssen aufgefordert. Und es gehört dazu nüchtern die Gegebenheiten der Aktien zu analysieren.

Das Wohnungsgesellschaften der öffentlichen Hand i. d. R. ihren Immobilienbesitz eher mäßig solide verwalten, weil eben moralische, oft auch politische Faktoren mit reinfließen, ist bekannt. Ich bezweifele, dass eine staatliche Gesellschaft den Immobilienbesitz der Vonovia so solide verwaltet hätte.

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