Wenn sich ausnahmsweise die Gelegenheit zu bieten scheint, können die Guten nicht darauf verzichten, das zu machen, was sie bösen Rechten so oft vorwerfen - nämlich eine Horrortat für die eigenen politischen Zwecke zu instrumentalisieren und "Leichen zu fleddern" (wie ihr es hier selbst ausgedrücḱt habt).
Wenige Stunden später stellte sich allerdings heraus, dass die Tat denkbar schlecht dafür geeignet ist, zumal der Täter seine eigene Familie zuerst ermordet hatte und danach eben keine Migranten oder Linken, sondern wahllos Mitbürger bzw. Touristen erschossen hatte - anders als muslimische "psychisch kranke" Mörder, die es trotz "psychischer Erkrankung" erstaunlich oft schaffen, nicht die eigenen Glaubensbrüder als Zufallsopfer zu erwischen. Entgegen der wohl politisch motivierten Behauptungen von Polens Innenminister deutet alles auf einen unpolitischen Amoklauf hin und nicht auf einen politisch motivierten Anschlag.
Selbst wenn er bewußt Linke oder Migranten als Opfer ausgesucht hätte und ein rechtes Tatmotiv plausibel wäre, verstößt die österreichische Außenministerin gegen einen Grundsatz, der nach waschechtem islamischen Terror stets gepredigt wird und stellt eine ganze Gruppe, die nicht an der Tat beteiligt war, für die Tat eines Einzeltäters unter Generalverdacht.