„Warum ein schwuler Oberbürgermaster in Mincha die Stadt kaputt macht, aber ne lesbische Parteibossin Deutschland rettet!

1. Der schwule Oberbürgermaster: Ein Angriff auf die deutsche Kultur!

Was solln der Scheiß?! Ein schwuler Typ als Chef in Mincha?! Das is ja wie wenn ma Veganes Schnitzel beim Wiesn-Fest servieren würd – eine Beleidigung für alle anständigen Bayern! Der hat doch sicher nur im Kopf, wie er die Stadtverwalting in ne große Regenbogen-Party verwandelt! Und überhaubt: Wenn der so tuntenhaft durchs Rathaus läuft, wer soll da noch Respekt vor der Obrigkeit haben?! Die Leute werden doch nur noch über Mode und Haargel reden, statt über wichtige Dinge wie Parkplatznot oder die gute alte Zeit, als ma noch unbestraft „Ausländer raus“ brüllen durft!

Und überhaupt: Ein Schwuler kann doch gar ned richtig regieren! Der hat doch keinen Bocks auf harte Entscheidungen – der will doch nur Blumenampeln in Pink streichen und die Polizei in Lederhosen mit Glitzer uniformieren! Skandalös!

2. Die lesbische Parteibossin: Endlich mal ne vernünftige Queere!

Aber bei der lesbischen Chefin is das was anderes! Die is praktisch fast ein Mann! Die trägt Anzüge (wie ein richtiger Politiker*), redet mit *tiefer Stimme (weil Frauenstimmen sind ja eh nur Hysterie) und regiert mit eiserner Faust – genau wie’s sein muss! Eine Lesbe an der Spitze? Fast so gut wie ein heterosexueller weißer Mann! Denn die hat keine Zeit für Gefühle oder so’n Zeug – die macht einfach Politik, ohne Rumgeheule!

Und überhaupt: Lesben sind ja fast normal, wenn ma’s recht bedenkt. Die stören ned mit Regenbogenfahnen oder Küsschen in der Öffentlichkeit – nein, die arbeiten. Effizient. Ohne Rumgedöns. Fast schon männlich genug, um ernst genommen zu werden! (Und das is ja bekanntlich das höchste Kompliment.)

3. Die wissenschaftliche Begründung: *Biologie* und so

Es is doch logisch: Schwule Männer können ned führen, weil se zu sensibel sind! (Und Sensibilität is Schwäche, das weiß doch jeder!) Aber ne lesbische Frau? Die darf führen, weil se keine Männer braucht – und wer keine Männer braucht, is fast schon ein Mann. (Oder so. Irgendwie passt das.)

Und die Tradition? Mincha is doch das Heiligste der bayerischen Gemütlichkeit! Da gehört ein Bierbauch-Patriarch ins Rathaus, der über „Früher war alles besser“ jammert – ned jemand, der tatsächlich Ahnung von Politik hat oder soziale Projekte unterstützt. Das is ja fast schon links!

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Die einzig wahre Lösung

Wenn schon queer, dann bitte nur so queer, dass’s keener merkt! Eine lesbische Bossin? Okay, solang se ned zu sehr wie ne Lesbe aussiehtoder sich traut, ihre Freundin in der Öffentlichkeit zu küssen. Ein schwuler Oberbürgermaster? Absolut inakzeptabel – außer, er versteckt sich und tut so, als wär er ein langweiliger Hetero mit Aktentasche und Midlife-Crisis-Porsche.

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