CORONA: „Ungarn betet für Europa.“ (Nagy Szillard)- "Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne." (frei nach Hesse)

Ungarn ist der Verteidiger der westlichen christlichen Zivilisation.

(Papst Pius II, 1456)

https://www.youtube.com/watch?v=ss5t-JPgctc

Europa 2020: Mutter Europa (Nagy Szillard)

Ganz zu Beginn der Corona-Krise, als wir alle noch, gefesselt von Angst, wie Kaninchen auf die Giftschlange Tod starrten, übermittelte Ungarn einen Hoffnungsschimmer an die Welt: Die Hymne atmet den Geist von Liebe zur Nation, zum Christentum, zur Familie, zu verantwortungsvoller Erotik. In Zuversicht auf all das, dessen der postmoderne Mensch verlustig gegangen ist…

"Einst hatten wir einmal einen Traum. Es ist noch nicht lange her…

Den zerfetzt jetzt eine große Furcht.

Möge jetzt nicht die Angst wie ein Hagelschlag uns treffen.

Der Mensch war immer schon oft so schutzlos.

Halten wir jetzt zusammen, dann wird es keine Not geben!

Behalten wir jetzt kühlen Kopf!

Dann wird sich auch der Wind wieder in die richtige Richtung drehen…

Wenn du jemanden etwas geben kannst, der sich jetzt fürchtet…

Deshalb meine Bitte:

Achte sie, die Mutter Europa,

Hilf jenem Menschen, der jetzt leidet.

Ich bitte ich dich sehr: Liebe sie auch, die Mutter Europa!

Öffne dein Herz!

Dann wird auch Zukunft wieder möglich sein...

Hilf jetzt jenem, der dir Zuversicht gegeben, dich aufgezogen, Glaube geschenkt hat.

Die schwere Zukunfts-Last drückt jetzt schwer deine Schultern.

Es gibt keinen andern Weg als mit Gott zu gehen.

Auch auf Italiens Stiefel wird nach dem schweren Unwetter wieder die Sonne scheinen.

Ich hoffe, dass es dann wieder neue Kraft bekommt.

Möge dann wieder eine schönere und bessere Welt geboren werden.

Wenn du nur die Hymne der Hoffnung hörst.

So bitte ich dich: Retten wir

das alte Europa, die gebrochene Frau!

Ich bitte dich nochmals!

Schützen wir sie, das alte Europa, die wunderschöne Frau."

Es klappt nur gemeinsam…” (FankaDeli)

Unterlegt mit unheilvoller Musik verabschiedet sich die Sonne über einem blühenden Rapsfeld hinter den Horizont. – Wird sie wiederkehren?

Eine unheimliche Zoomperspektive nimmt sich ein schutzloses ungarisches Dorf ins Visier, dessen Häuser gruppieren sich um eine Kirche. Die mächtige schwarze-drohende Theiß schlängelt sich durchs Land. Nur ein künstlicher Damm hält sie in Zaum… - Wird er halten?

Dann schwenkt die Musik über in ein leichtfüßiges Stakkato: Der Blick fällt auf das Wirrwarr von Häuserzeilen in Budapest. Auch diese scharen sich um eine Kirche… In ungarischen Dörfern erheben sich christliche Symbole gegen eine namenlose Bedrohung. Die mächtige ungarische Königsburg wacht über Budapest.

In respektvoller Würde holen ungarische Gardesoldaten die ungarische Nationalfahne ein. Soldaten, Polizisten, eine sich ihrer Wehrhaftigkeit bewusste Armee bringen sich in Stellung. Ab jetzt kommt es auf jeden einzelnen an: auf Krankenschwestern, Ärzte, Familien… - in Ungarn, weltweit… Die Menschen ziehen sich, in eine Verteidigungsposition, zurück in ihre Wohnungen: Sie spielen Gitarre, mit ihrem Hund, sortieren die Obsternte, Großeltern halten noch einmal Rückschau im Fotoalbum, Frauen legen Gemüsegärten an…

Die collage-ierten Bilder destruieren, westlich-postmoderne, polarisierende Sterotypen: Männlich-wehrhafte Entscheidungsbereitschaft von Soldaten, Polizisten – aber auch von weiblicher wie männlicher Fürsorge-Bereitschaft für die Schwachen, Kinder und Ältere. - Deren eine Zeit wird erst noch kommen, deren andere hat sich bereits erfüllt. Letztere müssen sich und der Gesellschaft nichts mehr beweisen - mit verkrampfter Jugendlichkeit.

Und dennoch: Trotz aller Todesbilder von komatösen Patienten behält die Hoffnung Überhand –…: Eine Mutter winkt gemeinsam mit ihrem Baby in ihren Armen, eine attraktive Ungarin lächelt in die Kamera, in ihren Händen ein Plakat: „Nur gemeinsam klappt’s.

Die Verführungen des Internetzeitalters (5G, Spielkonsolen) sind obsolet geworden. Den letzten Halt geben nun: Familie, Liebe, Christentum, Nation… – Im Hintergrund der Wohnung einer jungen Familie erscheint eine Landkarte von Groß-Ungarn, vor dem Trianon-Vertrag. – Nazis sehen anders aus… Kosmopolitismus trifft auf Tradition: Eine coole Schwarzafrikanerin konterkarikiert eine biedere Hausfrau beim Spitzenklöppeln…

Die in westlichen Gesellschaften dominierenden Polarisierungs-Gruppen-Merkmale spielen in Ungarn eine integrierende Rolle. Langhaarige, tätowierte, muskelstrotzende Rocker-Männer haben nichts mit frauenfeindlichen Gangsta-Rapern oder Outsider-Gehabe zu tun - im Gegenteil: Sie entpuppen sich als fürsorgliche Ehe- und Familienmänner. Erotische Frauen als selbstbewusste erotische Partnerinnen – innerhalb der heterosexuellen Kernfamilie. Väter bereiten ihre Jungs auf ein männlich geführtes Leben vor. Ein Mann macht Feuer… Und auch den Haustieren kommt die Liebe und Fürsorge zugute.

Die Armee fährt auf und vermittelt: Sicherheit, Geborgenheit. Dem Tod wird in den Spitälern Einhalt geboten. Die Frauen kümmern sich um den Haushalt. Frauen und Männer stellen ihren Mann. Sie wickeln aber auch ihre Babys, wenn auch etwas ungelenk… Versteht sich…

Das Leben nimmt – trotz der Allgegenwärtigkeit des Todes weiter seinen Lauf: Die Menschen erfüllen ihre gesellschaftlichen und biologisch bedingten Rollen: „Die Zeit des Redens ist vorbei. Jetzt müssen wir handeln.“

Zu kurz kommen darf auch nicht das trotzige Bekenntnis zur National-Therapie: Wein und Palinka-Schnaps.

Corona, der Tod… Sie beide machen alle gleich: „Deine Augen sind auf die Welt gerichtet. Die Augen von Gott auf dich gerichtet. Der Reiche fühlt sich genauso wie der Arme… Dies ist ein Gefängnis, in dem du endlich frei sein kannst.“ („Nur gemeinsam klappt’s.“)

„Bereit zum Abschied sein und Neubeginn. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ (H. Hesse)

Und dennoch bleibt eine schmerzliche Erkenntnis, nicht nur für die Ungarn: Der Traum von einem besseren Europa ist an jenem links-nihilistischen EU-Konstrukt zerplatzt, zerplatzt an einer pervertierten Solidarität, die nur noch fähig dazu war, Italien beim Sterben zugeschaut zu haben...

Zerplatzt ist aber auch der Alptraum eines postmodernen Ego-Partikularismus. Das Gejammer der in ihrer Corona-Quarantäne schlohweiß gewordenen West-Hass-Kampf-Feministinnen: Ist es mehr als eine Mischung aus Schwanengesang mit Krokodilstränen?

Corona und die Frauen: Wirft die Krise den Feminismus um Jahre zurück?“ (Profil)

Bei Halbe-Halbe würden die Kinder ohne Gewand aus dem Haus gehen.“ (DerStandard)

Das Ende der Kanzlerin-Demokratie.“ (Spiegel)

„So jung, so rechts: Warum die 23-Jährige Linnéa in der WerteUnion ist… Dort positioniert sie sich mit provokanten Tweets gegen Frauenquote, "Fridays For Future", "Merkels Flüchtlingspolitik" und "Linksgrüne". Und hat damit knapp 12.000 Follower eingesammelt. ’Deutschland braucht wieder mehr echte #Männlichkeit und weniger #Feminismus und #Gendergaga !‘“

„Die Frauen bleiben mal schön zu Hause, das war die Voraussetzung für den Shutdown.“ - (Die deutschen Grünen) warnen vor einem gesellschaftlichen Rückschritt infolge der Coronakrise.“ (Spiegel)

Entpuppt sich also der postmoderne Hystero-Feminismus nur als letzte linke Schönwetter-Veranstaltung, als ein (für die Nachfahren des Australopithecus) gescheiterter Evolutionsversuch? Und: Wollten nicht gerade die Femos immer retro-gewandt zurück ins Urzeit-Matriarchat?

Vor nicht einmal 20 Jahren, an der Schwelle zum neuen Jahrtausend, schrieben gleichgeschaltete Kampffeministen-Leit-Artikler_Innen einer weiteren Geschlechter-Polarisierung das Unwort: „Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Frau.“ – Ganz anders das Denken der Ungarn: Im Ungarischen bedeutet das Wort „Ehefrau“ wortwörtlich „Hälfte“ („feleség”). - Man denkt erst über das Glück nach, wenn man es verloren hat.

Die Corana-krise als Chance zur richtigen Entscheidung:

„Auch Lachen und Humor müssen sein. Aber alles in Grenzen. Denn es gibt auch keine lustigen Beerdigungen. - Jetzt musst du deinen Partner wieder kennenlernen, deine Eltern, deinen Sohn, deine Tochter. Wie viele Jahre lang sind wird nur nebeneinander hergerannt? Alles war schmerzhaft, aber notwendig…. Wieviel hast du schon versprochen? Danach sind nur durchgearbeitete Jahre übrig geblieben.“ (FankaDeli: „Nur gemeinsam klappt’s“)

Zehn Jahre vor Ausbruch der Corona-Krise hatte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bereits jenes „geheime, verborgene Europas“ beschworen, das jetzt wieder in den Vordergrund gerückt ist.

„Ein Großteil der europäischen Spitzenpolitiker hat seinen Glauben an das verloren, was Europa einst groß gemacht hat… Gott, und auch die Kultur, die vom traditionellen Glauben geprägt wurde… Die Erfolgreichen stehen dazu, dass es keine Zukunft gibt ohne Kinder und Familie

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist den Europäern die Gestaltung der Zukunft aus der Hand gerutscht - nach Osten und nach Westen. Was uns Europäern im 20. Jahrhundert widerfuhr, das war ein Bürgerkrieg innerhalb des Christentums. Der liebe Gott hat jeden Einzelnen nach seinem Ebenbild geschaffen. Daher dürfen wir uns gegenseitig nicht vernichten. Das ist die Quelle des europäischen Geistes. Schuman hat deshalb gesagt, dass Europa entweder christlich oder überhaupt nicht sein wird…

Ich bin gewählt, die ungarische Regierung ist ebenfalls gewählt, das Europäische Parlament wurde auch gewählt. Aber wer hat die Europäische Kommission gewählt? Wo ist ihre demokratische Legitimation? Und wem gegenüber ist das Europäische Parlament verantwortlich? …

Auch eine Nation hat eine Würde… Man kann über uns und mit uns nicht so reden, wie das im Europäischen Parlament, bei der Linken und den Liberalen gemacht wird… Die Lehre daraus ist, dass Politiker manchmal die eigene Nation unterschätzen. Daraus kann man Kraft schöpfen…“ (Orban-Interview, 4.3.2012)

Der jetzige unbändige Hass der nihilistischen westeuropäischen Linke gegen Ungarn ist der eines senilen Furien-Berserkers am Gehstock, der auf einen fleißigen Bienenschwarm oder ein emsiges Ameisen-Volk einschlägt… - Was wir jetzt erleben, ist der Untergang einer ganzen Epoche: jener der links-nihilistischen, westlichen Postmoderne: „Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“ (Hesse)

Jedes Wundert dauert eben nur drei Tage.“ (ungarisches Sprichwort) –

„Man muss (eben) nur warten können.“ (Th. Bernhard)

P.s.: Hier noch die ungarische Version von „Nur gemeinsam klappt’s.

Und „Hungary defender of Europe

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