Heute im Shop: eine kleine Russin (ca. 1,55 Meter groß, also gar nicht der typische Fall für "Ausländerkriminalität" ) hatte Kommunikationsprobleme beim Erlangen der Kopien, die sie haben wollte, es kam zu zahlreichen Mißverständnissen und Verständigungsproblemen, zu diebstahlsähnlichen Handlungen, zu Streit, etc.
Der springende Punkt ist: diese aus Sprachproblemen folgenden Fälle, die dann in die Kriminalität abdriften oftmals, wären eigentlich vermeidbar, mit neuen Technologien, mit Übersetzungsmaschinen, die inzwischen so klein sind, dass man sie wie Hörgeräte hinters Ohr klemmen kann.
Ich habe der Mitarbeiterin gesagt, dass es in 10 Jahren nur mehr Shops mit Übersetzungsmaschinen geben wird, und ich war mir in dem Moment gar nicht bewusst, dass das sowohl als Politiker-Versprechen wie auch als Zukunftseinschätzung verstanden werden konnte, und im ersteren Fall kann mir das noch gravierende Probleme machen, falls ich dieses "Versprechen" nicht halten kann. Die Mitarbeiterin hat gesagt, dass sie das gut fände, wenn es Übersetzungsmaschinen in den Betrieben und Filialen gäbe.
Auf jeden Fall hätte die Politik längst schon eine Übersetzungsmaschinenpflicht für Betriebe und Shops in stark migrantisch geprägten Bezirken beschliessen können, sollen oder müssen.
Hat sie aber nicht, vermutlich auch deswegen nicht, weil der Großteil der herrschenden Politiker und -innen aus privilegierten Nobelbezirken wie Döbling, Hietzing, Innere Stadt kommt, und von dem Favoriten und seinen Problemen keine Ahnung hat und vermutlich auch gar keine haben will.
Und auch die Unternehmer hätten zahlreiche Fälle von Favoriten-Kriminalität verhindern können, indem sie ihren Filialen derartige Übersetzungsmaschinen zur Verfügung stellen.
So ist halt der brutale Turbokapitalismus von heute. Profitmaximierung ist scheinbar das Hauptziel, deswegen werden die Übersetzungsmaschinen eingespart und weggespart, die daraus resultierenden Sprachprobleme und die daraus resultierende Kriminalität werden in Lauf genommen, vielleicht sogar befürwortet, weil man damit ausländerfeindliche Propaganda und profitable Schlagzeilen machen kann, und der FPÖ und auch der ÖVP zu Wahlsiegen verhelfen kann.
Die Mitarbeiter sagten übrigens, dass es hauptsächlich Türken und Türkinnen, Russen und Russinnen wären, bei denen es wegen Sprachproblemen zu Streit und Kriminalität kommt.
Der frühere Kindkanzler Kurz (ÖVP) sagte mal, er werde es nicht zulassen, dass ausländische Konflikte nach Österreich hineinschwappen, dennoch oder gerade deswegen hat er genau gar nichts getan, um dieses Ziel zu erreichen, weder hat er ausländisches Sat-TV verboten, noch hat er ausländische Zeitungen verboten (beides ist zugegebenermaßen kontroversiell).
Es sind nicht nur Internetmedien, die zu Gewalt und Kriminalität beitragen können, sondern es können auch klassische Medien sein.
Gerade der Ukraine-Krieg schwappt hier mit hinein und radikalisiert die Stimmung zwischen Russen/Russinnen und Nicht-Russen/Nicht-Russinnen.
Es wäre längst schon überfällig, Betriebszulassungen und Filialzulassungen in stark migrantischen Bezirken nur noch zuzulassen, wenn Übersetzungsmaschinen vorhanden sind, bzw. angeschafft werden.
Aber die Politik hat wie so oft gar nichts getan in Bezug auf Übersetzungsmaschinenvorschrift bei Betriebs- und Filialbewilligung.
Vielleicht ist die wegen Gesetzesmängeln und Übersetzungsmaschinenmängeln entstehende Gewalt und Kriminalität ja sogar politisch erwünscht. Vielleicht auch nicht.
Aber das ist dann auch schon irgendwie egal. Auf jeden Fall stärken auch solche Vorfälle, Gesetzesmängel und Übersetzungsmaschinenmängel das in Favoriten weit verbreitete Gefühl, von allen Parteien und Medien im Stich gelassen worden zu sein, und nur mehr als Schreckensbild zu dienen, das rechten und rechtsextremen Medien zu Einnahmen und Klickzahlen verhilft, und rechten oder rechtsextremen Parteien zu Wahlsiegen.
P.S.: Präzisierung, um Verfälschern das Wasser abzugraben: Dass es Fälle gibt von Sprachproblemen, die ohne Übersetzungsmaschinen in Kriminalität abdriften, bedeutet natürlich nicht, dass alle Fälle von Kriminalität aus Sprachproblemen herrühren würden.
Rechtsextremismusverdächtige verwenden oft Fehlschlüsse: dass jeder Löwe ein Säugetier ist, heisst noch lange nicht, dass jedes Säugetier ein Löwe ist.
Der klassische rechtsextremismusverdächtige Schmäh wäre daher, auf die Behauptung "Jeder Löwe ist ein Säugetier" zu antworten "Stimmt ja gar nicht, es gibt auch Säugetiere, die keine Löwen sind".
Das hat aber mit einer Widerlegung gar nichts zu tun, sondern ist schwarze Rhetorik und Scheinargument.