Kanada führt globale Superallianz gegen Trumps MAGA-Politik an

Der kanadische Premierminister Mark Carney hat mit einem überraschenden strategischen Schachzug auf sich aufmerksam gemacht: Unter seiner Führung formiert sich eine Superallianz aus 40 mächtigen Ländern, um der verheerenden „America First“-Agenda von Donald Trump entgegenzutreten. Carney, der sich längst zu einem der scharfsinnigsten Widersacher Trumps entwickelt hat, treibt damit einen historischen Kurswechsel voran.

Laut Politico haben die Europäische Union mit ihren 27 Mitgliedstaaten sowie ein geopolitischer Block aus 12 Ländern des Indopazifiks – darunter Japan, Malaysia und Australien – Verhandlungen über die Bildung einer der größten Wirtschaftsallianzen der Welt aufgenommen. Der Hintergrund: Trumps unberechenbare Handelskriege gegen enge Verbündete und die wachsende Unzuverlässigkeit der USA als globaler Partner zwingen andere Nationen zum Handeln.

Kanadas Rolle als Vorreiter

Die Gespräche werden von Kanada koordiniert und spiegeln Carneys Vision wider: eine Welt, in der sich „Mittelmächte“ zusammenschließen, um Trumps protektionistische Zölle zu umgehen und sich gegen seinen wirtschaftlichen Druck zu wappnen. Sollte das Vorhaben gelingen – und die Zeichen stehen gut –, könnten die Lieferketten der beteiligten Länder zu einer gigantischen, widerstandsfähigen Superlieferkette verflochten werden.

„Die Arbeiten schreiten definitiv voran“, bestätigte ein kanadischer Regierungsbeamter gegenüber Politico. „Wir haben sehr fruchtbare Gespräche mit Partnern weltweit geführt.“ Auch aus Japan heißt es: „Wir sehen großen Nutzen darin, den Handel zwischen der EU und den CPTPP-Staaten zu intensivieren – das stärkt die Resilienz der Lieferketten.“

Das Ende der amerikanischen Vorherrschaft?

Carneys klare Botschaft kam bereits im Januar beim Weltwirtschaftsforum in Davos zur Sprache: Die Ära der US-Dominanz sei vorbei. Der „Deal“, der einst Vorteile für die Welt brachte, produziere heute nur noch Chaos. „Wir erleben keinen Übergang, sondern einen Bruch“, betonte er.

Die Superallianz könnte nicht nur die globale Wirtschaftsordnung neu definieren, sondern auch ein Gegengewicht zu Trumps isolationistischer Politik schaffen – ein Projekt, das die Weltordnung nachhaltig verändern könnte.

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