Von Houdini bis David Copperfield, vom Entfesselungskünstler bis zum Zauberer, die ÖVP mutiert immer mehr zur Illusionisten-Partei. Wollte Michael Spindelegger noch die Wirtschaft entfesseln, so hat sein Nachfolger, Reinhold Mitterlehner vor, die FPÖ zu entzaubern.

Um zu beweisen, dass es „die blaue Wunderwaffe“ gar nicht gibt, opfert sich die ÖVP-Oberösterreich und koaliert die nächste Legislaturperiode mit der FPÖ. Diese Hinterfotzigkeit muss man sich einmal vorstellen. Natürlich könnte Josef Pühringer auch mit der SPÖ eine Landesregierung bilden und der Bundesregierung beweisen, dass eine schwarzrote Koalition auch imstande ist, konstruktive Politik zu machen. Aber nein, das wäre zu einfach. Pühringer will uns zeigen, dass die FPÖ keine magischen Kräfte besitzt und Manfred Haimbuchner mit Harry Potter weder verwandt noch verschwägert ist.

Na hoffentlich gelingt die Entzauberung der Freizeitlichen. Schließlich haben wir sie als Juniorpartner der Schüsselregierung noch lebhaft in allerbester Erinnerung. Lauter kreuzbrave, ehrliche und anständige Politiker waren das, die nur das Beste wollten und es sich auch ungeniert nahmen.

Aber im Bund plane er, so Mitterlehner, kein schwarzblaues Experiment. Na da bin ich aber beruhigt. Wenn ein schwarzer Parteiobmann etwas verspricht, dann hat er es versprochen. Wolfgang Schüssel („Wenn wir Dritter werden, gehen wir in Opposition“), hat diesbezüglich neue Maßstäbe gesetzt.

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Silvia Jelincic

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fischundfleisch

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