So, aus leninschem Geist,
Wächst von Stalin geschweißt,
Die Partei, die Partei, die Partei!
Frank-Ronald Bischoff (77) ist derzeit als AfD-Kommunalpolitiker in Wernigerode aktiv und nominiert als Direktkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 im Wahlkreis 16 (Wernigerode, Stadt Oberharz, Harzgerode).
▶️ Frank-Ronald Bischoffs (AfD) frühere Tätigkeit als hauptamtlicher Stasi-Offizier sorgt seit Bekanntwerden für deutliche, aber sehr unterschiedliche Reaktionen – von Empörung und Ablehnung bis hin zu Relativierung und bewusster Inkaufnahme durch die AfD-Basis.
▶️ Bürger, die ihn aus DDR-Zeiten kennen, schildern öffentlich, wie sie sich durch ihn als Funktionär massiv drangsaliert fühlten; diese persönlichen Berichte verstärken vor Ort das Unverständnis über seine politische Rolle heute.
▶️ Die AfD hat ihn in Kenntnis seiner Vergangenheit gewählt.
▶️ In seinem Umfeld im Harz wächst die Empörung über die Kandidatur, insbesondere, weil jemand mit dieser Biografie für eine Partei antritt, die sich selbst gern als Anti‑DDR‑Opposition inszeniert. Weniger anzeigen.
Zur Erinnerung:
Nach dem Fall der Mauer 1989 und der Auflösung der DDR 1990 geriet die Stasi in den Fokus: Ihr riesiger Apparat hatte über Jahrzehnte geheime Konten, Immobilien und Wertgegenstände im In- und Ausland angehäuft. Durch gefälschte Firmen, Strohmänner und Schweizer Bankkonten verschleierten Funktionäre Milliarden-DM. Die „Stasi-GmbH“ nutzte Scheingeschäfte, um Gelder ins Ausland zu transferieren. Westdeutsche Banken halfen oft unwissentlich. Bis heute sind viele Vermögenswerte verschwunden. Akten belegen, wie Stasi-Offiziere sich persönlich bereicherten. Die Treuhandanstalt konnte nur einen Bruchteil sichern. Der Skandal zeigt, wie systematisch das SED-Regime sein Unrechtssystem absicherte – selbst im Untergang.
Aber er ist ja nicht der einzige Fall: