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Der längste April-Scherz der Geschichte

Man hat uns verarscht!

Man hat uns in den „April geschickt!“

Ziemlich gut gemacht und von langer Hand vorbereitet.

Damit das nicht so auffällt, hat man bereits Mitte März mit den Vorbereitungen begonnen.

Bleiben Sie bitte zuhause!

Seit dem 16. März gelten Ausgangsbeschränkungen.

Sebastian Kurz: "Es gibt nur drei Gründe, hinauszugehen"

Erstens die Arbeit oder der unaufschiebbare Dienst

Zweitens: Notwendige Besorgungen.

Drittens: Andere Menschen zu unterstützen, die sich nicht selbst helfen können.

Diese Anordnungen wurde von der Polizei streng kontrolliert und mit teilweise hohen Strafen geahndet.

Mehr als 20.000 Anzeigen durch die Polizei hat es seither gegeben.

Noch vor kurzem wurde uns mitgeteilt:

"BITTE verzichten Sie auf das gemeinsame Osterfest"

Plötzlich gilt: private Besuche waren eh immer erlaubt.

Das Gesundheitsministerium hat gestern auf APA-Anfrage mitgeteilt, dass private Treffen trotz der seit Mitte März geltenden Ausgangsbeschränkungen zulässig sind. Eine missverständliche Formulierung auf der Website des Ministeriums, die ein Verbot von Besuchen bei Familienmitgliedern und Freunden nahelegt, wurde geändert.

Auf Nachfrage stellte das Ministerium nun aber klar, dass Treffen im privaten Bereich durch die Verordnung zur Eindämmung der Pandemie nicht untersagt werden. „Natürlich ist das kein Verbot“, sagte eine Sprecherin. Die Antwort wurde nun um den Hinweis ergänzt, dass die „Verkehrsbeschränkungen“ sich auf öffentliche Orte beschränken.

„Der private Bereich ist davon nicht umfasst. Es wird allerdings wie bisher empfohlen, soziale Kontakte zu reduzieren und damit ein neuerliches Ansteigen der Infektionszahlen zu verhindern“, heißt es nun.

Das kann ja wohl nur ein schlechter Aprilscherz sein.

Ätschi-Bätsch – reingefallen!

War eh nur „eine missverständliche Formulierung“.

Wir haben trotzdem nicht gelacht.

Und weil das noch nicht alles ist, teilt uns die Regierung gestern auch mit, dass die Ausgangsbeschränkungen mit 30. April ablaufen. Fast - ein kleines bisserl halt.

Als 10 Menschen dürfen sich jetzt schon treffen. Mit einem Meter Abstand.

Bei Begräbnissen dürfen sich sogar 30 treffen. Weil wenn eh schon einer tod ist, ist es offensichtlich nimmer so gefährlich.

Und weil sie so ganz lieb sind, teilen sie uns mit, dass es im privaten Bereich vorerst keine Kontrollen geben wird.

Vorerst!

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Das klingt irgendwie, wie eine gefährliche Drohung.

So verarscht wurden wir noch selten.

Auf offener Bühne – durch die gesamte Regierung.

Man hole die nassen Fetzen!

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Fischler

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Josef Huber

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