Das ist Faschismus gegen den Verbrenner....

Ein georgischer Abschleppwagen kutschiert einen deutschen Benz über die Grenze, als wäre er ein Fall für die Remigration. Ein Auto, wohlgemerkt — deutscher Herkunft, TÜV‑geprüft, blechgewordene Leitkultur. Und doch wird es abgeschoben. Warum? Hat die AfD etwa heimlich die E‑Auto‑Prämie kassiert und braucht jetzt Platz im Hof für den nächsten chinesischen Stromer? Oder ist das der erste dokumentierte Fall von „Faschismus gegen den Verbrenner“, bei dem ausgerechnet jene Partei mitmacht, die sonst lautstark gegen jede Form von Abschiebung wettert — außer natürlich gegen Menschen?

Warum wird ein deutscher Verbrenner ins Ausland verfrachtet, während gleichzeitig behauptet wird, Deutschland werde von ausländischen Autos „geflutet“? Warum verkauft man ihn nicht hier, im eigenen Land, wo doch angeblich alles überquillt vor fremden Karossen? Diskriminiert die Partei etwa deutsche Motoren und hofiert ausländische Batterien? Ist das die neue Verkehrswende von rechts: Remigration für Autos, Integration für Stromer?

Und was bedeutet das für die Staatsbürgerschaft des Fahrzeugs? Hat ein Benz mit deutschem Brief nicht ein Recht auf Heimat? Oder gilt das nur, solange er nicht zu viel CO₂ ausatmet?

Fragen über Fragen — und jede davon riecht nach Abgas und Absurdität.

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