Wiener Bürger mobilisieren und sind von den GRÜNEN massiv enttäuscht.

Jetzt ist es amtlich, die UNESCO setzt Wien auf die ROTE LISTE, wodurch die innere Stadt ihren Status als Weltkulturerbe zu verlieren droht. Begründet wird dies vor allem mit dem Projekt am Heumarkt, wodurch die UNESCO den "außergewöhnlichen, universellen Wert" Wiens gefährdet sieht. Jetzt kann die rot-grüne Regierung in Wien stolz darauf sein es geschafft zu haben, dass die österreichische Bundeshauptstadt das Schicksal mit der syrischen Hauptstadt Damaskus teilt, welches ebenfalls auf der roten Liste steht.

Screenshot von Facebook

Das Hochhausprojekt ist nur eines von vielen Projekten, wo derzeit in Wien die Bürger auf die Barrikaden gehen. Neben dem Lobautunnel, welcher mittlerweile als echtes Anliegen der Wiener Grünen zu sehen ist, fühlen sich viele Wiener auch durch das geplante Seilbahnprojekt auf den Kahlenberg in ihren Rechten massiv bedroht. Bevor ich auf das bisher eher unbekannte Seilbahnprojekt auf den Kahlenberg eingehe ein paar Gedanken zum Lobautunnel.

Ohne jetzt darauf eingehen zu wollen, ob wir eine weitere Donauquerung in Wien brauchen oder nicht stellen sich viele Wiener und Österreicher die Frage warum man hier einen Tunnel statt einer Brücke geplant hat. Die Antwort ist genauso einfach und verblüffend: Wien hat von der EU viel Geld für das Naturschutzgebiet Lobau erhalten und ein Naturschutzgebiet und Brückenbau passen nicht zusammen, was zur Folge hätte, dass Wien nach meinen Informationen Hunderte Millionen Euro an Fördergeld zurückzahlen müsste. Ein Problem für eine Stadt, wo der Schuldenberg explodiert.

Seit 2012 beschäftigt sich die Genial Tourismus- und Projektentwicklungs GmbH mit dem Projekt: "Seilbahn auf den Kahlenberg". Hier die wichtigsten Details:

Startpunkt ist die U-Bahn-Station Heiligenstadt, wo die Seilbahnstation direkt auf die U-Bahn-Station aufgesetzt werden soll. Die Trasse führt dann weiter nach Jedlesee und am Donauufer entlang nach Strebersdorf, wo der Antrieb der Bahn geplant ist. Im Anschluss geht es zum Kahlenbergerdorf und von dort dann auf den Kahlenberg hinauf.

An Projektkosten wurden Euro 40 bis 45 Mio projektiert, wobei die Betreiber mit rund 600.000 Benutzern, dass sind durchschnittlich 1.650 Personen am Tag rechnen. Im Vergleich dazu befördert die Raxseilbahn jährlich rund 150.000 Personen. Die Kapazität der Bahn soll auf 1.800 Personen pro Stunde ausgelegt werden. Aktuell laufen mehrere Verfahren gleichzeitig (z. B. Seilbahnkonzession, Naturschutz), wobei viele Anrainer ihre Privatsphäre bedroht sehen.

Ja Wien ist ANDERS, denn hier befürworten GRÜNE Projekte, die sie noch vor wenigen Jahren aufgrund von umwelt- bzw. naturschutzrechtlichen Bedenken bekämpft haben und es lässt sie auch kalt, wenn damit die Weltstadt Wien ihren einzigartigen Charme verliert.

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