Statt über eine Verlängerung der Wehrpflicht zu diskutieren ist die gesellschaftpolitische Auseinandersetzung über ein verpflichtendes Sozialjahr für ALLE mehr als überfällig.
Selbstverständlich muss Jugendlichen, die sich bei Blaulichtorganisationen wie der Feuerwehr oder dem Rotes Kreuz schon jetzt einbringen, diese Dienste an der Allgemeinheit angerechnet werden.
Da in unseren Schulen die Integration in unsere Gesellschaft, die Vermittlung und Implementierung unserer christlich-abendländischen Werte zum Teil nicht funktioniert müssen neue Wege andiskutiert und dann auch gegangen werden um die bestehenden, immer größer werdenden Paralellgesellschaften in den Griff zu bekommen.
Und bitte kommt mir nicht damit, dass das weibliche Geschlecht sowieso schon benachteiligt ist, weil es durch die Geburt und Erziehung der Kinder Pensionszeiten verliert. Fakt ist vielmehr, dass seit vielen Jahren (Regierung Schüssel) bis zu 4 Jahre Kindererziehungszeiten bei der Pension angerechnet werden.
Was spricht also dagegen, dass man junge Mädchen, die in ihrer Gesellschaft die Rolle im Haushalt vorprogrammiert haben, im Rahmen eines sozialen Jahres in ihrem Selbstfindungs- und Entwicklungsprozess stärkt und im Idealfall zu selbstbestimmten, emanzipierten Personen formt. Der gleiche "Wert" von Mädchen und Burschen wäre die logische Konsequenz aus der Erkenntnis aufgrund der gemeinsamen, gleichen Arbeit.
Es ist mehr als überfällig, dass wir unsere Augen vor den brennenden Baustellen im Land, die von mangelnder Integration, Budgetmisere, Pflegenotstand usw. reichen nicht verschließen und nach Lösungen suchen.
Mangels Weitsicht, Durchsetzungswillen und -stärke der aktuellen politischen Entscheidungsträger sehe ich allerdings kaum Chancen, dass solche Themen auch nur andiskutiert werden. Was meint ihr dazu!?
ein nachdenklicher
Robert Cvrkal