Es ist wieder einmal so weit. Was einst Papst Gregor um 1060 nach Christi Geburt ausrief, wird heute in unendlichen Wiederholungen nochmals gepriesen. „Gott will es!”, riefen die Kreuzritter, als sie Unschuldige abschlachteten. „Gott will es!” war die Botschaft an alle christlichen Ritter, als sie die Katharer auslöschten. Als sie beim Papst nachfragten, da es sich ja um Christen handelte, die sie töteten, sagte dieser: „Tötet sie alle, der Herr wird die Seinen schon erkennen.” Und es waren die gläubigen Christen, die Amerika einst plattmachten und die gesamte indigene Bevölkerung ausradierten.

Gott will es! Es war immer damit verbunden, dass jemand, meistens ein armer Schlucker, dafür büßen musste, weil ein Gott, oder der Gott aus der Wüste, einen dazu befähigte, meistens Krieger, einen anderen abzuschlachten.

„Gott will es” war die immerwährende Rechtfertigung für eine Gräueltat, die man sonst nie begehen würde, wenn nicht eben dieser Gott die Zustimmung dazu gäbe.

Genauso waren es die neuen Christen, die zum allmächtigen Gott beteten, um die Kraft und das Heil von Donald Trump aufrechtzuerhalten. Damit er die Bösen bestraft und die Guten ins Paradies lässt.

Wer genau dazu gehörte und nach welchem Maßstab man dies festlegte, war genauso im Dunkeln und den jeweiligen Führern selbst überlassen wie die Erkenntnis, was genau dieser Gott wollte.

„Gott will es” war wie ein Rausch, der dir jede Schranke der Menschlichkeit nahm. „Gott will es” war die Befreiung von allen Sünden, sofern es überhaupt welche gab. „Gott will es” gab dir die Sicherheit, in den Himmel zu kommen, ganz gleich, wo er lag – selbst weit tief unter der Erde –, und dass du mit großer Sicherheit dort deinen Gott finden würdest.

Und so stehen wir heute, jene Christen, aber auch all jene, die keinen Gott zum Beruhigen des Gewissens haben, und fragen uns: Ist es wirklich so, dass so viel Leid, so viel Töten, Abschlachten und Zerbomben nur einem Gott folgen kann, der es will?

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich eine große Abneigung gegenüber dem politischen Islam hege, und auch, dass ich die Flüchtlingsströme, die für mich keine sind, sondern Migrantenströme, für nicht gerechtfertigt halte. Und dass die heutigen Flüchtlinge, die so bei uns bezeichnet werden, in Wahrheit keine sind.

Aber all das, was wir heute erleben, sei es der politische Islam, die unkontrollierte Einwanderung, die korrupte Ukraine, die nur unser Steuergeld will, und Selenskyj, der eine verlogene Person ist und uns Europa noch in einen Krieg ziehen will, damit wir diesen für ihn kämpfen und unsere Söhne und Töchter für ihn und seine Nazibande krepieren.

Wenn es einen gerechten Gott gäbe, hätte es keine Kreuzzüge gegeben, die Katharer würden noch leben und Donald Trump wäre nur ein verblödeter Immobilienmogul, den niemand auf dieser Welt ernst nimmt...

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Zaungast_01

Zaungast_01 bewertete diesen Eintrag 08.03.2026 03:54:19

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