Fotomontage Manfred Breitenberger
Über viereinhalb Stunden hat Ben Berndt den AFD Politiker Björn Höcke interviewt. Das Video dazu wurde in YouTube bisher fast sechs Millionen Mal aufgerufen. Ben Berndt versuchte den Menschen hinter dem Feindbild zu verstehen. Naturgemäß gingen die Kämpfer für die Meinungsfreiheit auf die Barrikaden. Saskia Esken von der SPD rief Werbetreibende dazu auf, ihr Engagement zu überdenken und Ben Berndt den finanziellen Boden zu entziehen. In den viereinhalb Stunden erfährt man einiges über den AfD Politiker aus Thüringen und warum er wie viele AfD Politiker ein Problem mit der deutschen Geschichte von 1933 bis 1945 hat.
Björn Höcke stammt aus einer Vertriebenenfamilie, war Gymnasiallehrer, Oberstudienrat und Vertrauenslehrer. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Laut eigenen Angaben haben die Großeltern aus Ostpreußen ihn stark geprägt. Höcke spricht beispielsweise von seiner Großmutter, die versucht hat während der Flucht vor der Roten Armee vergeblich die „Wilhelm Gustloff“ zu erreichen. Das Passagierschiff wurde am 30. Januar 1945 von einem sowjetischen U-Boot versenkt.
Für Höcke waren die Luftangriffe auf Dresden ein alliiertes Kriegsverbrechen, er spricht von „zehntausenden, vielleicht hunderttausenden“ Opfern und laut Höcke werden die Opferzahlen stets massiv heruntergerechnet. Björn Höcke behauptet, dass die Stadt voll mit Flüchtlingen gewesen sei und über keine bedeutende militärische Infrastruktur verfügte, die Bombardierung also militärisch sinnlos war. Björn Höcke fordert eine 180-Grad-Wende der Erinnerungskultur. Die deutsche Not und das deutsche Leid während des 2. Weltkrieges ist zentral im Denken des Björn Höcke. Das Schicksal der Vertriebenen war ein Dauerthema in Höckes Familie. Höcke beklagt, dass dieses Leid in den deutschen Schulbüchern kaum thematisiert wird. Höcke behauptet, dass die Russen der Roten Armee mit Gräueltaten und auf brutalste Art und Weise Rache geübt haben. Der Schmerz über den Verlust der Ostgebiete, die laut Höcke völkerrechtswidrig abgetrennt wurden, war immer Teil seiner Familienerzählung.
Björn Höcke und seine Gleichgesinnten verdrängen, dass NS-Deutschland in den Vernichtungslagern und im Osten sechs Millionen Juden systematisch und fabrikmäßig vernichtet und in einem Vernichtungskrieg 27 Millionen Sowjetbürger ermordet haben. Mehr als die Hälfte davon starben hinter der Front. Die Mörder hinter der Front waren NS Einsatzgruppen und Kollaborateure, vor allem die westukrainische OUN von Stepan Bandera und Andrij Melnyk. Neun Millionen sowjetische Soldaten fielen an der Front oder verhungerten in den deutschen Kriegsgefangenenlagern. Allein in Weißrussland wurden beispielsweise über 6000 Dörfer überfallen, die Bewohnen in Scheunen oder Kirchen getrieben, diese angezündet und die Menschen verbrannt, wer herauskam wurde erschossen.
Vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 wurde die sowjetische Stadt Leningrad von den deutschen Soldaten der Heeresgruppe Nord belagert, von seinen maritimen Nachschubwegen abgeschnitten und einer totalen Seeblockade unterworfen. Wer aus der belagerten Stadt auszubrechen versuchte, wurde erschossen, zudem wurden Minengürtel gelegt. Die Bevölkerung sollte durch Bombenangriffe und Artilleriefeuer zermürbt werden. Gezielt schossen die Deutschen auf Lebensmittellager, Fabriken, Krankenhäuser, Versorgungsunternehmen und Wasserwerke. Ab November 1941 gab es in Leningrad weder Katzen oder Hunde noch Ratten und Krähen. Während der 900-tägigen Belagerung kamen etwa 1.100.000 Leningrader ums Leben, die meisten starben an Unterernährung und Unterkühlung. Über zwei Millionen sowjetische Soldaten starben in der längsten Schlacht des zweiten Weltkriegs und retteten Leningrad und seine Menschen vor der endgültigen Vernichtung. Daniil Granin berichtet über eine Episode zu der Zeit in Leningrad: „Eine Mutter verliert ihr Kind. Es war drei Jahre alt. Sie legt den Leichnam zwischen die Fenster, es ist Winter, und schneidet täglich ein Stückchen ab, um ihrer Tochter zu essen zu geben, um zumindest sie zu retten. Die Tochter wusste nichts davon. Sie war 12 Jahre alt. Die Mutter wusste alles, sie erlaubte sich aber nicht zu sterben, sie erlaubte sich nicht, den Verstand zu verlieren.“ Die Mutter von Wladimir Putin überlebte mit viel Glück das Grauen in Leningrad, während Putins Bruder Vitya in Leningrad ums Leben kam und Putins Vater in der Roten Armee Leningrad verteidigte.
Die Versenkung der Wilhelm Gustloff am 30. Januar 1945 war kein Kriegsverbrechen. Das Schiff hatte neben Zivilisten auch Soldaten an Bord, war mit Flak ausgestattet und fuhr abgeblendet unter Geleitschutz, dem deutschen Torpedoboot Löwe. Von Anfang hat NS-Deutschland Handelsschiffe versenkt. Die deutschen U-Boot-Besatzungen hatten den ausdrücklichen Befehl, keine Schiffbrüchigen von Handelsschiffen aufzunehmen, die sie versenkt haben.
Die Bombardierung Dresdens im Februar 1945, bei der bis zu 25.000 Menschen ums Leben kamen, war militärisch keineswegs sinnlos. Dresden war der wichtigste Stützpunkt der deutschen Verteidigung in Sachsen. Dresden war das Zentrum der Verwaltung, des Transport- und Kommunikationswesen, neben Berlin und Leipzig die größte deutsche Stadt unmittelbar im Rücken der Ostfront, mit militärischen Anlagen, Kasernen und Truppen und eine Vielzahl von Produktionsbetrieben für die Rüstungsindustrie. Der Bombenangriff war eine direkte Unterstützung für die heranrückende Rote Armee. Nicht zuletzt hatte Dresden hatte den reichsweit höchsten Anteil von NSDAP-Mitgliedern an der Bevölkerung und die Schockwelle von Dresden brach den noch vorhandenen Widerstandswillen der überzeugten Nationalsozialisten in der deutschen Bevölkerung.
Die Versenkung der „Wilhelm Gustloff“, die Bombardierung Dresdens und die Rache der Alliierten an der deutschen Bevölkerung waren keine Terroranschläge, sondern die Folge eines Krieges der von NS-Deutschland ausgegangen ist und wenn man bedenkt was die Deutschen den Russen angetan haben, dann war die Rache der Russen kaum erwähnenswert. Der Preis für 50 Millionen Ermordete war die Teilung Deutschlands. Die Russen haben verziehen und ermöglichten für das Versprechen keiner NATO-Osterweiterung die deutsche Wiedervereinigung. Zum Dank dafür führen die vergesslichen deutschen "Eliten" wieder Krieg gegen das größte Land, die größte Atommacht der Welt um sich wieder eine blutige Nase zu holen.
Die AFD ist eine rechtskonservative Partei, die offensichtlich ein Problem mit der Geschichte hat und sie hat damit kein Alleinstellungsmerkmal. Der einstige CDU/CSU Fraktionschef Alfred Dregger besuchte regelmäßig SS-Veteranentreffen, meinte das der Angriff auf die Sowjetunion nicht grundsätzlich falsch gewesen war und behauptete, dass die Vertreibungen der Deutschen „nicht allein durch den Hinweis auf Hitler erklärt und gerechtfertigt werden“ kann. Der linke Schriftsteller und Vater von Jakob Augstein, Martin Walser sprach 1998 in der Paulskirche unter dem Applaus der deutschen Eliten von Auschwitz als „Moralkeule“ und der „Monumentalisierung der Schande“ durch das Berliner Holocaust-Mahnmal.
Nach den viereinhalb Stunden Höcke-Interview wird deutlich, Björn Höcke ist kein Monster, er ist nicht der Widergänger Hitlers, Höcke ist ein deutschnationaler Geschichtsrelativierer, wie es sie vor einigen Jahrzehnten in der CDU und in der CSU noch haufenweise gab.
Andererseits ist die AFD im Bundestag die einzige Partei die gegen die Sanktionen und den Krieg gegen Russland eintritt. Die AFD will vernünftigerweise die Pipeline Nordstream wieder öffnen. Heute sind es die SPD und die Grünen und wieder die CDU/CSU die den Krieg gegen Russland führen. Heute paktieren die CDU/CSU, die SPD und die Grünen mit einem Land, dass die Mahnmäler zum Sieg über den Nationalsozialismus abreißen lässt und durch Denkmäler des antisemitischen Massenmörders Stepan Bandera ersetzt. Was wohl die Politiker der Grünen oder der SPD oder die Lohnschreiber von ARD und ZDF oder die Bandera-Linke sagen würden, wenn ein Irrer den Abriss des Holocaust Mahnmals fordern würde, damit eine Hitler-Statue darauf errichtet werden könnte, oder wenn jemand die Umbenennung von tausenden von Straßen in Deutschland in Adolf-Eichmann-Allee oder Heinrich-Himmler-Straße vorschlagen würde?
Am 25. Mai 2026 wurde der zweite Führer der faschistischen OUN, der antisemitische Massenmörder Andrij Melnyk mit großem Pomp in Kiew wiederbestattet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gewährte für die Wiederbestattungszeremonie alle Staatsehren. Selenskyj kniete bei der Staatsfeier am Grab und nannte Melnyk in seiner Rede einen „Helden. ” Wenig später benannte Selenskyj eine Elite-Militäreinheit nach "UPA-Helden", die Tausende von Polen und Juden abschlachteten. Weil Dani Dayan, der Direktor von Yad Vashem gegen die Wiederbestattung des antisemitischen Massenmörders auf X protestierte kam sein Name auf die ukrainische Todesliste "Myrotvoret". Die deutsche Regierung, die Grünen, die öffentlich-rechtlichen Medien, die Bandera-Linke sowieso, sowie die Mainstreammedien schweigen wie immer und naturgemäß zu diesen faschistoiden Vorgängen in der Ukraine
Einundachtzig Jahre nach dem Vernichtungskrieg gegen die Russen ist es das Ziel für den deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD wieder die stärkste Armee in Europa zu haben. Aus Boris Pistorius von der SPD redete es: „Wir müssen wieder kriegstüchtig werden.“ Der Obergefreite und heutige Verteidigungsminister von der SPD lässt sich mit dem ukrainischen Minister abbilden und verkündet stolz mit der Ukraine Langstecken-Drohnen zu produzieren, damit man Russland im inneren angreifen kann. Früher führte Hitler einen Vernichtungskrieg gegen Russland, heute sind es die CDU/CSU, die SPD und die Grünen, die Russland besiegen wollen. Der Krieg gegen Russland, der Hass auf alles Russische hat wieder Priorität in Deutschland. Die AFD will im Gegensatz dazu Frieden mit Russland.
Verantwortlich für die Sanktionen und den Krieg gegen Russland mit allen Auswirkungen sind die aktuellen Regierungsparteien und die ehemalige Ampel-Regierung. Verantwortlich für die Zustände im Land ist nicht die AFD, sondern die regierenden Parteien von der CDU über die Grünen bis zur SPD.
Nach den deutschen und europäischen Milliardenzahlungen in das ukrainische Fass ohne Boden verlangt nun NATO-Generalsekretär Mark Rutte von den Mitgliedstaaten je 0,25 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die Ukraine. Das wären für Deutschland die nächsten Jahre rund 12 Milliarden und für die EU rund 50 Milliarden pro Jahr an direkten Zahlungen. Die Gelder für die Flüchtlinge sind da natürlich nicht eingerechnet. Das sagt Rutte jetzt, natürlich werden 12 Milliarden aus Deutschland pro Jahr die nächsten Jahrzehnte nicht reichen.
Die fünf Millionen Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, der übrigen islamischen Welt oder die 1,3 Millionen aus der Ukraine brauchen nicht nur Wohnung und Essen und Bürgergeld, sie bekommen auch kostenlos die ärztliche Versorgung. Größenteils bezahlt der gesetzlich Versicherte, der Privatversicherte ist in dieser Hinsicht außen vor. Der gesetzlichen Versicherung fehlen 20 Milliarden Euro im Jahr, das Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch.
Ein Betrieb in Oberbayern suchte 2025 einen Hilfsarbeiter für eine einfache Tätigkeit. Ein geflohener Ukrainer meldete sich und sagte er will mindestens 2500 Euro netto auf die Hand. Der Personalchef sagte, dass bekommen bei uns die Ingenieure, das kann er nicht bezahlen. Da sagte der Ukrainer, er bekommt ohne zu arbeiten 2000 Euro, wenn er jeden Morgen aufsteht und 8 Stunden arbeitet, dann will er mindestens 500 Euro mehr haben.
In Wiesbaden werden die Angriffe der NATO auf Russland koordiniert, in Bayern stehen die Rüstungsbetriebe, welche die Langstreckendrohen oder Teile dafür produzieren um in Russland die Ölraffinerien und die Zivilisten zu bombardieren. Am 22. Mai griff die Ukraine in drei Drohnen-Wellen ein Schülerwohnheim in Lugansk an, dabei wurden 20 junge Studenten getötet und rund 50 verletzt. Müßig zu erwähnen, dass dieses Kriegsverbrechen kein Thema in den Mainstream-Medien oder in der Politik war. Russische Vergeltungsschläge sind vorprogrammiert und eine Ausweitung des Krieges auf Europa wird immer wahrscheinlicher. Verantwortlich für die Kriegsgefahr sind die Politiker der CDU/CSU, der SPD, der Grünen und der Linkspartei.
Verantwortlich für die absurde Klimapolitik, die Deindustrialisierung, die Rezession, die Inflation, den Zusammenbruch der Sozialsysteme, die unkontrollierte Zuwanderung, für die Islamisierung, für die unfassbaren Schuldenberge sind die aktuellen Regierungsparteien und die ehemalige Ampel-Regierung. Eine Energiewende ohne billiges russisches Gas für die Übergangszeit ist wie die sogenannte CO2-Steuer an Absurdität kaum zu überbieten.
Die AfD ist aktuell in Umfragen bei 29 Prozent die Union bei 22 Prozent. In ein paar Monaten dürfte die AfD bei 35 Prozent und die Union unter 20 sein. Deutschlands Wirtschaft steht am Abgrund, das Geld fehlt hinten und vorne. Das Ehegattensplitting soll abgeschafft werden, Ehepartner sollen nicht mehr mitversichert werden, das Renteneintrittsalter wie die Mehrwertsteuer sollen massiv erhöht werden, die Steuereinnahmen brechen weg, mittlerweile hat Deutschland drei Millionen Arbeitslose, 500.000 Arbeitsplätze sind allein im ersten Quartal weggebrochen. Jeden Monat verliert Deutschland rund 1.500 Industriearbeitsplätze, am Ende des Jahres dürfte an der Vier-Millionengrenze gekratzt werden.
Die deutschen Regierungen seit der Ampel, incl. der angeschlossenen Medien wollen den 2. Weltkrieg nachträglich gewinnen. Vor vierzig Jahren waren es die CDU Politiker der Stahlhelmfraktion, heute sind es die linken Geschichtsrevisionisten. Die linken Geschichtsrevisionisten bringen es fertig ein AFD-Parteiverbot zu fordern und gleichzeitig mit den Erben Stepan Banderas gnadenlos zu paktieren.
Björn Hocke und die AFD haben trotz ihrer Geschichtsvergessenheit mehr aus der Geschichte gelernt als die Einheitsparteien von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linkspartei. Das antisemitische BSW wäre eine weitere Partei, die den Krieg gegen Russland ablehnt und für den Frieden eintritt. Sollte es zu einer Neuauszählung des Bundestages kommen und das BSW zieht ein, spricht viel für Neuwahlen schon im Jahr 2027.
Der österreichische Marxist und Sozialwissenschaftler Bernhard Heinzlmeier wählte schon als SPÖ Mitglied die rechte FPO, weil sie seiner Meinung die einzige Partei ist die sich gegen den Islamismus stellt. Aus dem muslimisch dominierten Wiener Stadtteil Ottakring ist er weggezogen, weil er seiner Tochter die Islamisten in ihrer dortigen Schule nicht mehr zumuten wollte. Bezüglich des Ukrainekrieges gibt Heinzlmeier der NATO eine gehörige Mitschuld. Heinzlmeier steht auf der Seite Israels, rechtfertigt nach dem 7. Oktober den Krieg gegen die Islamisten und kritisiert den antiisraelischen Antisemitismus aus linker also humanistischer Perspektive. Muslimische Zuwanderung nennt Bernhard Heinzlmeier eine „feindliche Übernahme.“
Vor einiger Zeit kam ich mit meinem Nachbarn, den ich seit Jahrzenten als überzeugten Sozialdemokraten schätzen gelernt habe, ins Gespräch. Mein Nachbar sagte ohne Umschweife: „Ich wähle jetzt die AFD, denn wie soll ich denen da oben anders sagen, dass ich nicht einverstanden mit dem bin was sie da oben machen.“
Das Jammern der Bandera-Linken, der NATO-Linken, der Kriegstreiber, der Russenhasser, der Sanktionen-Junkies wegen Inflation, Rezession, Deindustrialisierung, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Überschuldung, dem Zusammenbruch der Sozialsysteme und nicht zuletzt wegen dem Aufstieg der AFD ist mehr denn je Musik in meinen Ohren.
Gleichzeitig veröffentlicht bei Mission Impossible