Es ist mehr als bemerkenswert. Kein Post von Ostermann, von Adrat, von Weidel, von Chrupalla und all den AfD-Betrügern. Deutsche Kultur eben.
Der Fall dieses deutschen Täters aus Erfurt ist ein moralischer Abgrund. Ein Mann, der seine eigene Tochter neunhundert Male missbraucht hat – und plötzlich herrscht Stille bei jenen politischen Kräften, die sonst jeden Vorfall mit Migrationsbezug binnen Minuten zum „Beweis“ ihrer Weltanschauung aufblasen. Wenn der Täter deutsch ist, verstummt die Empörung wie auf Knopfdruck. Da wird nicht gewarnt, nicht gewettert, nicht moralisiert. Da wird geschwiegen, weil der Fall das sorgfältig gepflegte Feindbild stört.
Währenddessen wird weiter über „fremde Täter“ fabuliert, als sei das die universelle Erklärung für jedes Verbrechen. Diese Ablenkung ist nicht nur billig, sie ist feige. Sie schützt niemanden – außer das eigene Narrativ. Das Kind dagegen trägt ein lebenslanges Trauma, während manche lieber ihre Ideologie polieren, statt über echten Kinderschutz zu sprechen.
Wer solche Taten ignoriert, weil sie politisch unpraktisch sind, zeigt vor allem eines: Ideologie schlägt Mitgefühl, und das ist der eigentliche Skandal.