Der Kreml greift an – und die AfD liefert die Daten

Deutschland steht am Rand eines sicherheits­politischen Albtraums: Die Indizien sprechen nicht mehr von vereinzelten Störaktionen, sondern von einem koordinierten hybriden Angriff auf deutsche Infrastruktur – mit russischer Handschrift, mit politischer Flankierung, und mit einer Dreistigkeit, die man bisher nur aus Lehrbüchern über verdeckte Operationen kannte.

Wunstorf-Drohne: Der Krieg steht längst vor der Haustür

Der Drohnenfund in Leipzig war der erste Schlag ins Gesicht der deutschen Sicherheitsbehörden. Eine präparierte Drohne, technisch eindeutig aus dem Arsenal russischer Geheimdienstoperationen, taucht direkt neben einer militärisch relevanten Maschine auf. Die Ermittler ordnen das Gerät Mitarbeitern des FSB zu – ein Vorgang, der in jedem anderen Land als „feindliche Operation“ eingestuft worden wäre. Und kaum ist der Schock verdaut, liegt eine identische Drohne am Bundeswehr‑Fliegerhorst Wunstorf. Zufall? Wohl kaum. Das Muster ist zu präzise, die Zielauswahl zu strategisch, die Wiederholung zu dreist.

Parallel dazu häufen sich Sabotageakte, die wie ein roter Faden durch die deutsche Infrastruktur laufen: der DHL‑Vorfall auf dem Flug nach Vilnius, die Stromanschläge in Sachsen und Berlin, die sich nicht dem bekannten Täter aus NRW zuordnen lassen. Es entsteht das Bild einer Operation, die darauf abzielt, Deutschland zu destabilisieren – nicht mit Panzern, sondern mit Nadelstichen, die die Funktionsfähigkeit des Staates treffen.

Landesverrat im Parlament?

Und nun kommt der politisch brisanteste Teil: Ausgerechnet jene Anlagen, die Ziel von Anschlägen oder versuchten Anschlägen wurden, sind dieselben, zu denen die AfD zuvor detaillierte parlamentarische Anfragen gestellt hat. Die zeitliche Abfolge ist so auffällig, dass man kaum noch von Zufall sprechen kann. Wenn diese Anfragen tatsächlich operative Informationen geliefert haben, die später in Moskau landeten, dann reden wir nicht mehr über „Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit“, sondern über den Verdacht von Spionage und Landesverrat.

Das Bild wird durch die Enthüllungen des tschechischen Geheimdienstes komplettiert: Gesprächsaufzeichnungen, in denen ein AfD‑Abgeordneter Geld aus russischen Quellen entgegennimmt – verbunden mit der grotesken Beschwerde, dass die großen Scheine unpraktisch seien. Wenn sich das bestätigt, dann ist Deutschland nicht nur Ziel eines hybriden Angriffs, sondern hat eine Partei im Parlament, die als Einfallstor fremder Geheimdienste fungiert.

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