Kunst - Manchmal kunst di nur noch wundern

Der berühmte Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn war, wenn man es genau betrachtet, nichts weiter als ein ganz gewöhnlicher Fleckenmacher. Der hat ein Kleckserl Rot oder Braun oder Gelb oder wie oder was auf seinen Malerpinsel getan und dieses Kleckserl dann auf die Leinwand oder das Holz oder das wie oder was geschmiert. Das hat er geraume Zeit so gemacht und sich dabei gefreut wie ein Kind. Dann ist er zwei, drei Schritte zurückgegangen und hat gesagt "Nanu? Das bin ich ja ich."

In seiner berühmten Autobiographie "Viele Kleckserl und nur 1 Ich" hat Rembrandt geschrieben, daß er dies ständig so gemacht habe. Wenn er in der Kleckserei was erkannt habe, das ihm bekannt vorgekommen sei, habe er das Ding behalten und als Kunst weiterverkauft. Wenn nix draus geworden sei habe er das Zeug am Ende einfach verbrannt. Später habe er diese mißlungenen Klecksereien dann an einen Mann namens Poul Piekaso verschenkt, der sich darüber gefreut habe wie ein Honigkuchenpferd.

Dieser Poul Piekaso sei ein Spanier und überdies ein Spinner gewesen, der behauptet habe, er sei ein Zeitreisender aus der Zukunft. Aber mei, schreibt Rembrandt, gewundert habe ihn das nicht, denn Spanier seien bekanntermaßen Spinner.

So viel zum Thema "Kunstgeschichte und Zufall".

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pirandello

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Spinnchen

Spinnchen bewertete diesen Eintrag 14.07.2017 14:28:28

Margaretha G

Margaretha G bewertete diesen Eintrag 14.07.2017 14:27:36

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