Chrupalla: Wir hatten keinen Besseren als Frohnmaier

Knall in der rechtsextremen, hirnlosen AfD:

OST GEGEN WEST – WIRRER CHRUPALLA BRINGT SÜDWEST-PARTEI GEGEN SICH AUF

In der tiefbraunen, demokratiefeindlichen AfD brechen alte Fronten wieder auf – und diesmal kracht es gewaltig! Der innerparteiliche Konflikt zwischen Ost und West eskaliert offen. Im Zentrum des Streits ist noch Parteichef und Wirrlicht Tino Chrupalla und der mächtige restlos verwarloste, schmarotzerische, tiefbraune AFD Landesverband Baden-Württemberg. Auslöser ist eine Bemerkung Chrupallas über den AfD-Ministerpräsidenten-Kandidaten Markus Frohnmaier – und die sorgt im Südwesten für blankes Entsetzen.

Zwar hatte Chrupalla Frohnmaiers Wahlkampf in einer Talkshow zunächst als „hervorragend“ gelobt. Doch dann folgte ein Satz, der in Baden-Württemberg wie eine politische Ohrfeige wirkte. Über Frohnmaiers Nominierung sagte der Parteichef, es habe „keine Alternativen“ 😉 gegeben, bei denen man glaubte, mit ihnen Wahlkampf machen zu können. Übersetzt heißt das für viele in der Partei dass es einfach keinen Besseren gab.

Diese Worte bringen die rechtsextreme AfD im Südwesten auf die Palme

Der rechtsradikale Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion aus Baden-Württemberg, Marc Bernhard, stellt sich demonstrativ hinter Frohnmaier – und geht indirekt auf Konfrontationskurs mit dem Parteichef. Seine Botschaft ist deutlich. Frohnmaier habe in kürzester Zeit die Landespartei geeint, einen starken Wahlkampf organisiert und der elenden AfD mit 18,8 Prozent das beste jemals gemessene Ergebnis in Westdeutschland beschert.

Für Bernhard ist klar: „Von einem Parteivorsitzenden würde ich für eine solche Leistung Anerkennung und keine Kritik erwarten.“

Auch hinter den Kulissen rumort es gewaltig. Ein Bundestagsabgeordneter aus dem Westen wird noch deutlicher: Chrupallas Kritik gehe „gar nicht“. In der Partei wird sogar gemunkelt, der Parteichef habe schlicht „Konkurrenzangst“.

Der neue Ost-West-Streit kommt für die Partei zu einem heiklen Zeitpunkt. Anfang Juli stehen wichtige Vorstandswahlen an. Dann wollen sich Parteichef Tino Chrupalla und Co-Vorsitzende Alice Weidel erneut wählen lassen. Das Ergebnis dieser Abstimmungen entscheidet über Macht, Einfluss – und möglicherweise auch über die künftige Richtung der Partei. Eines ist jetzt schon klar, denn die Nerven liegen blank. Und der Machtkampf in der AfD hat gerade erst begonnen?

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