Österreich, Handelabkommen mit Vietnam

Sprich, es kommen Vietnamesische Arbeitskräfte: Auch im Pflegebereich bekommen wir jetzt Menschen aus Vietnam.

Schramböck: EU-Handelsabkommen mit Vietnam öffnet Türe zu Zukunftsmarkt

Aktuell gibt es 50 österreichische Unternehmen mit Niederlassungen in Vietnam.

Von den Zollsenkungen profitieren u.a. österreichische Exporteure von Maschinen und Anlagen, Pharmazeutika, Automobilkomponenten und Nahrungsmitteln, die ihre Waren günstiger nach Vietnam liefern können.

Das Freihandelsabkommen der EU mit Vietnam ist am Samstag in Kraft getreten. Über die nächsten zehn Jahre fallen nahezu alle Einfuhrzölle auf Waren zwischen der EU und dem südostasiatischen Land weg. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, sie erhoffe sich dadurch Arbeitsplätze und "neue aufstrebende Märkte" für europäische Unternehmen.

Auch für die Bevölkerung Vietnams biete das Abkommen eine große Chance. Vietnam ist ein wichtiges Produktionsland von Elektrogeräten und Textilien für den europäischen Markt. Umgekehrt ist das Land mit 95 Millionen Einwohnern ein interessanter Absatzmarkt für europäische Firmen. Nach Angaben der EU-Kommission ist Vietnam nach Singapur der zweitgrößte Handelspartner der EU im Verband Südostasiatischer Staaten (Asean). Ein separat zum Handelsabkommen aufgesetzter Vertragsteil zum Investitionsschutz muss zusätzlich noch von den nationalen Parlamenten der EU-Länder ratifiziert werden.

Quellen: https://www.vol.at/eu-freihandelsabkommen-mit-vietnam-in-kraft-getreten/6694194

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200801_OTS0009/schramboeck-eu-handelsabkommen-mit-vietnam-oeffnet-tuere-zu-zukunftsmarkt

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