Im folgenden Aufsatz untersuchen wir ob die Regierungen tatsächlich die obersten Machthaber sind oder doch nur Mittelmänner. Um dies in einem überschaubaren (und unterhaltsamen) Rahmen zu halten treffen wir einige Annahmen.

a) Keiner der Akteure verhält sich krankhaft masochistisch

b) Alle Akteure streben nach der bestmöglichen Lösung für sich selbst

Irgendwo muss man beginnen, also betrachten wir die Staatsverschuldung:

Geht es in einem Gespräch mit dem Ottonormalverbraucher um die Staatsverschuldung kommen recht bald die witzigsten Weltbilder zum Vorschein. Erschreckend häufig kommt die Frage wie es denn überhaupt sein könne, dass jeder Staat Schulden hätte, welcher Staat leiht denn hier allen das Geld? Die Schweiz?

Natürlich borgt die Schweiz der Welt nicht all das Schuldengeld. Staaten haben, wie die meisten von uns, Schulden bei der Bank und der Mafia. Letztere werden üblicherweise als „Schulden bei Nichtbanken“ bezeichnet.

Wie viel ist das? Nun, ganz so genau lässt es sich nicht herausfinden, es dürfte aber im für Deutschland etwa eine Fünftel ausmachen. Dazu kommt ein Drittel der Schulden bei Banken im eigenen Land und die Reste verteilen sich im Allerwesentlichen auf ausländische Banken und Nichtbanken.

In anderen Worten: Nein, wir sind nicht bei anderen Ländern verschuldet sondern eben bei Banken (und mafiaähnlichen Strukturen).

Die Banken wiederum benutzen diese Schulden und handeln sie als Güter. Besitzt Du einen Fond, ist ein Teil deiner Rendite also häufig Steuergeld.

Menschen die viele von diesen Dingern haben (aka die Superreichen) leben dann von diesem Steuergeld.

Wer sich nun die Frage stellt warum gerade die Sozialisten so begeistert eine Politik betreiben, die im Grunde eine Umverteilung vom Arbeiter zum Superreichen ist, wird von den Sozialisten hören dass man mit diesen Schulden ja wunderbare Dinge tun kann. Dass diese Schulden dann von Generationen zurückgezahlt werden müssen die von diesen wunderbaren Dingen (wie dem Donauinselfest 2019) nichts haben, ist natürlich egal. Das ist dem Sozialisten aber egal, der hat eh keine Kinder und wenn doch haben sie nicht viel Liebe für sie über.

Jetzt lehnen wir uns aber eine Runde aus dem Fenster. Wenn wir für einen Augenblick so tun wollen als hätten die Nationen der Erde die Macht die sie vorgeben zu haben, könnten sie einfach aufhören die Schulden zurück zu zahlen.

Tut man das als Bürger, aktiviert die Bank den Staat und dieser treibt das Geld für sie ein, aber wenn der Staat es tut, bei wem geht die Bank dann petzen?

Die Nationen haben ja Panzer und die Bank (angeblich) nicht. Das Einzige das Banken dann tun könnten, wäre die Zinsen zu erhöhen, Strafen einzufordern oder Kreditratings zu verschlechtern, was für einen zurechnungsfähigen Staat keinen Unterschied machen würde, denn der zurechnungsfähige Staat nimmt keine Schulden auf.

Warum wird das nicht getan? Weil die Banken dann sehr rasch andere Staaten, (incl. deren Panzer), aktivieren und diese dann das Geld einfordern. Daraus ist abzuleiten, dass die Banken Kontrolle über die Staaten haben die weit über die Vergabe von Krediten hinausgeht. Wäre dem nicht so, wäre es im Selbstinteresse aller Staaten das zu tun.

Wie passt nun der Internationalsozialist in die Geschichte? Wie immer spielt er die Rolle des nützlichen Idioten für den Superreichen. Im wesentlichen sind Schulden eine Garantie zur Wiederwahl, dann jedenfalls wenn der Konservative ebenfalls die Rolle des unterstützenden nützlichen Idioten spielt. Was er üblicherweise tut.

Der Mechanismus funktioniert (vereinfacht gesprochen) wie folgt: sozialistische Regierungen nehmen mehr Schulden auf, vergrößern das Defizit und kaufen sich mit den so finanzierten Bestechungsgeldern (aka „Sozialhilfe“) Stimmen von Menschen denen sie einreden dass sie ohne die Sozialhilfe verhungern müssten.

Kommen die Konservativen dann doch mal an die Macht werden diese versuchen das Defizit zu reduzieren ("Nulldefizit"). Das tun sie durch das Streichen der Sozialleistungen unter (und das ist der Schlüssel!) Beibehaltung der Steuerquote.

Damit verärgern sie die Sozialhilfeempfänger, helfen der Wirtschaft nicht (die Kaufkraft wird nicht größer) und erreichen auch keine Begeisterung bei den Steuerzahlern.

In anderen Worten: die Bevölkerung ist sauer. Verständlicherweise.

Das Resultat ist eine sozialistische Regierung die dann wieder mehr Schulden macht. Eine der wenigen Regierungen die das verstanden hat ist die Regierung Trump, die das Defizit nicht bekämpft hat, Leistungen streicht und die Steuern gesenkt hat. Das kurbelte die Wirtschaft an (Die Leute haben mehr Geld um Dinge zu kaufen die sie wollen), brachte die Arbeitslosigkeit der schwarzen Bevölkerung auf den niedersten Wert der Neuzeit und führte zu einem stetigen Gewinn in Unterstützung beim Wähler.

Dies führte natürlich zu Panik bei den Herren der Banken. Würde die Methode Schule machen, wäre dies eine ernste Bedrohung für ihren Lebensunterhalt, der eben zu wesentlichen Teilen aus umgelenkten Steuergeldern besteht. Also aktivierte der Superreiche sein Sondersprachrecht, das man uns als "Pressefreiheit" verkaufen möchte, und erzählte der Welt dass Trump ein Monster sei und eine Bedrohung für die Welt. Was stimmt.

Die Welt der Superreichen war für eine Sekunde wirklich in Gefahr.

Ich bin mir sicher dass nun irgendwer meint ich wäre bankophob. oder superreichenophob.

Diesen Menschen möchte ich versichern dass dem so ist. Ich denke dass Banken in allen Kulturen und zu jeder Zeit, egal unter welcher Führung, die Ursache von Leid waren. Darüber hinaus bin ich der Meinung dass jede Generation ihre Feiern selber zu finanzieren hat. Schulden, die andere zurückzahlen müssen, sind unmoralisch. Eine Regierung die Schulden aufnimmt, die sie nicht selber zurückzahlt, ist als illegitim anzusehen.

Ist meine These nun richtig, so zeichnet sich ein fürchterliches Bild: die Regierungen sind dann im wesentlichen ein Inkassounternehmen der Banken, das in unserem Namen Schulden macht und das Geld für Dinge ausgibt die wir gar nicht wollen.

Wie etwa Bankenrettungen.

Die Banken stehen eine Stufe höher und es gilt anzunehmen dass die Pyramide dann nicht zu Ende ist.

Oder aber ich irre mich und unsere Regierungen, allmächtig und die Spitze der Machtstruktur, sind schlicht und ergreifend nett und halten sich an die Verträge die sich geschlossen haben, schließlich ist es geschichtlich betrachtet ja sehr sehr selten dass Regierungen sich an geschlossene Verträge nicht halten, insbesondere wenn sie mit Kanonenfeuer aus diesen hätten aussteigen könnten.

Nicht.

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