Was Mensch und menschlich,

man kann streiten.

"Sein, oder Nicht-Sein",

Frage aller Zeiten.

*

Wie man streitet,

ist die Frage:

*

Beschimpfen, Difamieren,

das Wort umdreh´n?

Die Gesellschaft wird

auseinandergeh´n.

*

Im Fernsehen das Ganze

als das "Gute" verkaufen?

Deutung, oder Lüge,

die Grenzen verlaufen.

*

Das Mißtrauen am Wachsen,

es artet aus,

im Kreis sich verstärkend,

wie kommen wir da raus?.

*

Höflich, und logisch,

und wahrhaft bleiben:

Der Gegner nicht böse,

sondern einfach anders.

*

Die einen "das Volk",

und die anderen #mehr.

Überzeugen geht anders,

das brauchen wir sehr.

*

Man war mal allein,

und ist es nimmer.

Das Solo vorbei,

jetzt gibt´s Gegenstimmen.

*

Überschreien,

oder das laute Beklagen,

keines geeignet,

einen Chor zu tragen.

*

Die Stimmen hören,

und richtig einbinden,

dies wäre der Weg,

um Harmonie zu finden.

*

Das sehe ich nicht,

es ist zum Verzweifeln.

*

Hoffnungsschimmer,

von Zeit zu Zeit,

doch, ach,

ich habe mich zu früh gefreut.

*

Von vorne geht´s los,

das Lammentieren,

wann wird es endlich

jemand kapieren?

*

Drum reim ich hier,

wohl eher schlecht:

Das "Gute" erzwingen,

ist nicht recht

*.

Nennt mich naiv,

oder verschroben:

Das "Gute" siegt nicht,

weil verordnet von oben.

*

Das "Gute" braucht Pflege,

und Zeit zum Wachsen.

*

Die Menschlichtkeit siegt,

wenn der Mensch bereit.

Was jetzt geschieht,

ist vor der Zeit.  

*

Und acht Jahre später,

diese Zeilen ich find:

Nichts hat sich geändert,

Menschheit bleibt "Kind".

*

Und jenseits von Mensch,

die Erkenntnis sich mehrt:

Mensch überholt,

Gefühl nicht bewährt.

*

Wenn Schöpfer versagt,

und es nicht erkennt:

Kann nicht mehr wachsen,

die Zeit verrennt.

*

Neue Chance zum Lernen,

im erneuten Lauf:

Drum reime ich wieder,

nun bereit,

Worte, Geschichten,

gebe Euch Zeit.

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