Am Freitag, 17.06.2017, findet in Köln eine Friedensdemonstration gegen islamischen oder islamistischen Terror statt. Organisiert wird diese Demonstration von „liberalen“ Muslimen. Hier soll geklärt werden, warum die Islamische Friedensdemonstration überhaupt und jetzt stattfindet, wer ihre muslimischen Organisatoren und Befürworter, wer ihre islamischen Gegner sind, und wer aus der deutschen Gesellschaft die Friedensdemonstration unterstützt. Es ist zu früh, um zum jetzigen Zeitpunkt die Zukunft der Muslime in Deutschland in Bezug auf islamischen oder islamistischen Terror vorherzusagen.

Die Organisatoren der Friedensdemonstration sind „liberale“ Muslime. Das Hauptproblem besteht darin, dass der herrschende „orthodoxe“ Islam keinen liberalen Islam zulässt. Der einzelne Gläubige mag in seinen Ansichten liberal sein, die Glaubensgemeinschaft ist es nicht. Liberale Muslime akzeptieren weibliche Imame und Homosexuelle. Jeder Katholik weiß, dass eine solche Einstellung zu einem Schisma mit nachfolgender Moscheenspaltung führt. Aus der eigenen Geschichte wissen wir, dass noch Jahrhunderte nach der Kirchenspaltung die schlimmsten Verbrechen der Menschheit aufgrund der Kirchenspaltung geschehen sind. Ohne Kirchenspaltung kein Luther, ohne Luther kein Holocaust. Die Moscheenspaltung wird keine Jahrhunderte benötigen, um Menschen abweichenden Glaubens erfolgreich zu verfolgen. Wahrscheinlich werden die Verfolgten nicht die Juden, sondern alle Christen sein.

Dadurch wird verständlich, warum es sich bei den muslimischen Unterstützern der Friedensdemonstrationen um kleine, unbedeutende Moscheenvereine handelt. Sie erscheinen dem ungeübten Ungläubigen nur deshalb groß und einflussreich, weil der Staat sein Interesse an ihnen zeigt. Die Bundesrepublik Deutschland verhandelt lieber mit vielen voneinander abweichenden, ja sich bekämpfenden muslimischen Organisationen als mit einer homogenen Religion. Teile und Herrsche! Es ist mehr als unsicher, dass der Islam in Europa diesen Weg bereitwillig beschreiten wird.

Die Gegner der Friedensdemonstration finden sich logischerweise in den großen Islamvereinigungen, von denen die DITIB die größte, mächtigste und reichste ist. Die türkische DITIB folgt politisch und moralisch strikt der Türkei, da sie vollkommen von ihren Geldzuweisungen abhängig ist. Derzeit folgt sie den Anweisungen des türkischen Alleinherrschers, der in der Türkei genauso unberechenbar ist wie Trump in den USA, jedoch bedeutend mächtiger und brutaler ist. Schon alleine deshalb wird sich die DITIB weigern, Befehle Erdogans zu missachten.

Warum findet die Islamische Friedensdemonstration gerade jetzt statt?

Die islamische Friedensdemonstration findet deshalb jetzt statt, weil die Bundespolitiker im Wahlkampf stehen. Islamistische Attentate gibt es in Deutschland schon seit Jahren, jedoch hat bisher keine Notwendigkeit bestanden, diese wahltaktisch anzugehen. Die anstehenden Wahlen machen es notwendig. Die Bundesregierung setzt auf Prävention, nicht auf angemessene Reaktionen, die sie für unangemessen hält. Muslimische Friedensdemonstrationen gegen den islamischen Terror fallen unter „Prävention“. Finden trotz muslimischen Friedensdemonstrationen weiterhin islamische Terrorattacken statt, so kann die Regierung die muslimischen Friedensdemonstranten dafür haftbar machen, was ebenfalls ihre Wiederwahlchancen erhöht. Auch hier gilt: Teile und Herrsche!

Neben den schwachen liberalen Muslimen wird die Friedensdemonstration von der Ahmadiyya unterstützt, deren Ursprung in Indien liegt. Die Ahmadiyya wird von den übrigen muslimischen Institutionen weltweit nicht als islamisch betrachtet. Selbst die unbedeutenden muslimischen Organisationen, die neben der Ahmadiyya am Kölner Friedensmarsch teilnehmen, weigern sich, mit der Ahmadiyya zusammenzuarbeiten. So verhindert der „Zentralrat der Muslime“ (Aiman Mazyek aus Aachen) erfolgreich seit Jahren den Zutritt der Ahmadiyya zum Dialog der Religionen. Die stärkste Fraktion unter den 300 Muslimen, die an der Kölner Friedensdemonstration teilnimmt, bilden die Anhänger der Ahmadiyya. Der Vorsitzende Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime lässt sich bei der epochemachenden Demonstration in Köln von einem seiner vielen Stellvertreter (Dr. Mohammed Khallouk) stellvertreten.

Kommen wir zu den Unterstützer aus der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Neben der Politik kommen die Medien in Frage, die von den Politikern finanziell abhängen. Sie erhöhen die Anzahl der Demonstrationsteilnehmer aus politischer Gefälligkeit beliebig auf einige Tausende, obwohl durch Fotos und Polizeiberichte genau dokumentiert wird, dass die Zahl der anfänglichen 500 Teilnehmer sich nach dem Friedensmarsch durch die Stadt Köln knapp verdoppelt. Darunter etwa 300 Muslime einschließlich der Mitglieder der nicht-muslimischen Ahmadiyya als stärkste muslimische Untergruppe. Die übrigen Demonstranten sind christliche Randgruppen und Journalisten, die sich mengenmäßig die Waage halten. Die Überhöhung der Teilnehmerzahlen darf nicht als Lüge interpretiert werden. Sie geschieht zwar absichtlich und gegen Wissen, jedoch aus der tiefster Überzeugung, etwas Gutes tun zu müssen. Selbst die Organisatoren, denen die geringen Zahlen deutlich bewusst sind, schwenken auf das Medien-Narrativ ein.

Unter den christlichen Unterstützer befinden sich aus welchen Gründen auch immer nicht die großen und bedeutenden Kirchen Kölns. Auch ertönen keine Grußworte vom gewöhnlich geschwätzigen Dom-Bischof. Es spricht ein evangelischer Pfarrer im katholischen Köln, der aus der Klatschpresse bekannt ist. Des weiteren wird ein großes Rad der „Engel der Kulturen“ am Demonstrationsanfang hingestellt und scheppernd über die Pflastersteine Kölns gerollt.

In diesem Rad sind die Symbole der drei monotheistischen abrahamitischen Religionen eingelassen: der Davidstern für das Judentum, das Kreuz für das Christentum und die Mondsichel für den Islam. Alle drei sind Symbole des Krieges, das Kreuz ist zusätzlch ein Folterinstrument. Mit einiger Phantasie lässt sich aus den inneren Radkonturen ein fettleibiger Engel erkennen, der dem ganzen Lärm seinen Namen verleiht. Symbole anderer Religionen, die die Welt bevölkern, sind nicht vorhanden. Erschwerend kommt hinzu, dass weder das Judentum, noch den Islam das Christentum als monotheistische Religion ansehen.

Nun muss man kein Theologe sein, um zu wissen, dass die einzelnen „monotheistischen“ Religionen weniger dem Frieden und der Liebe als viel mehr dem Krieg und dem Hass zugetan sind. Bei der offiziell gepredigten Friedensliebe handelt es sich in der Regel um Übersetzungsfehler. Zusammen sind die drei Religionen unausstehlich und eine sehr ernste Gefahr für den Weltfrieden.

Warum wird am Kopf eines Friedensmarsches das Symbol des Krieges und des Hasses mit tosenden Geschepper gerollt? Welches ist die unbeabsichtigte Absicht? Die Zukunft wird es zeigen! Hoffentlich nicht zu unseren Lebzeiten.

Nachtrag:

Der Kölner und weltbekannte jüdische Journalist HM Broder ist ebenfalls bei der Kundgebung zugegen. Er hat sich eine große blaue Kippa aufgesetzt, wohl in der Meinung, ansonsten nicht als polnischer Jude erkannt zu werden.

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