Putin hat seinem größten Bewunderer in den Rücken gestochen. Russland hat dem Iran Zielinformationen zugespielt, die für Angriffe auf amerikanische Kriegsschiffe, Flugzeuge und militärische Einrichtungen in der gesamten Region genutzt werden könnten. Dieser Verrat ist fast schon zu dreist, um ihn zu fassen. Derselbe Wladimir Putin, den Trump jahrelang hofiert und verteidigt hat und um den sich die amerikanische Außenpolitik drehte. Und jetzt? Putin hilft Amerikas Feinden im Stillen dabei, amerikanische Soldaten zu töten.
Die Washington Post enthüllte die Geschichte, die später von der AP bestätigt wurde: Moskau hat Teheran die genauen Standorte amerikanischer Truppen, Schiffe und Flugzeuge mitgeteilt. Dies ist das erste bekannte Anzeichen dafür, dass Russland sich aktiv in den Konflikt einmischt, den die USA und Israel erst letzte Woche gegen den Iran begonnen haben. Und all das, während Trump am Rednerpult steht und immer noch von einem großartigen Friedensabkommen spricht, das Putin aushandeln könnte. Die Dreistigkeit ist unfassbar. Der Kremlsprecher weigerte sich, den Informationsaustausch zu bestätigen oder zu dementieren und gab lediglich eine ausweichende Antwort, man sei „im Dialog“ mit der iranischen Führung.
Und die Reaktion des Weißen Hauses auf all das? Pressesprecherin Karoline Leavitt blickte den Reportern direkt in die Augen und sagte, ob Russland dem Iran bei Angriffen auf amerikanische Truppen helfe oder nicht, spiele „eigentlich keine Rolle“, da die USA ohnehin gewinnen würden. Wer weiß, wie viele amerikanische Soldaten bereits gefallen sind und Putin angeblich dabei hilft, die Waffen auf die übrigen zu richten? Und die Regierung, die versprochen hat, Amerika an erste Stelle zu setzen, hat der Welt gerade erklärt, dass es, ehrlich gesagt, keine große Sache sei, wenn eine feindliche ausländische Macht Amerikas Feinde bewaffne. Die persönliche Demütigung für Trump ist das eine. Die Gefahr für amerikanische Leben ist etwas ganz anderes.