Liest man die zahlreichen staatlich finanzierten Islamophobie- und Rassismus-Reports könnte man glauben, dass Muslimas die neuen Juden sind. Tatsächlich sind es jedoch immer noch bzw. wieder die echten Juden, die Opfer von gewalttätigen Übergriffen im öffentlichen Raum werden. Die angeblichen neuen Juden sind dabei häufig die Täter.

Behauptete antimuslimische Übergriffe im öffentlichen Raum entpuppen sich hingegen oft als Erfindungen. Im achten Wiener Bezirk rammte vor 4 Jahren eine junge Muslima einer deutschen Studentin ein Messer tief in die Lunge, weil sie sich eingebildet hatte, wegen ihres Kopftuchs von der deutschen Studentin beleidigt worden zu sein, was sich im Gerichtsverfahren als kompletter Unsinn herausstellte.

Die verschleierte Messerstecherin war zwar ein Einzelfall. Für Gewalt im öffentlichen Raum sind jedoch in der Regel junge Männer aus einem bestimmten Kulturkreis verantwortlich, die stets auf der Suche nach irgendwelchen Verletzungen ihrer "Ehre" sind, die sie ahnden könnten. Die Beleidigung des Islam kommt dabei wie gerufen, weil sie das edlere Motiv ist als die sonst oft vorgeschobene banale Beleidigung der Mutter. Als zwei Tschetschenen einem jungen Mädchen durch brutale Fausthiebe den Kiefer brachen, waren sie dazu von einem anderen Mädchen mit der Falschbehauptung „Sie hat Kopftuch runtergerissen“ angestiftet worden.

Eine verschleierte Frau im öffentlichen Raum anzupöbeln, wäre nicht nur moralisch falsch, sondern für den Pöbler auch verdammt gefährlich, zumal mit massiver Gewalt von anwesenden muslimischen Männern zu rechnen wäre.

Daher entpuppen sich viele behauptete Übergriffe gegen Muslimas nachträglich als Erfindungen, mit denen Islam-Aktivisten Stimmung machen wollten. Wenn man die ganzen Rassismus- und Islamophobie-Reports (in denen auch ich angeprangert wurde) durchliest, kommt heraus, dass fast alle bestätigten Vorfälle entweder Kommentare im Internet betrafen oder Schmiererein auf Wänden, die es jedoch auf allen Seiten gibt.

Quelle: https://www.heute.at/s/tod-den-christen-drohungen-erschuettern-gemeindebau-100114896

Rechte lassen zwar im Internet (sicher oft auch übertrieben) Dampf ab. Bei echter Gewalt dominieren jedoch eindeutig Muslime. Ein klar zuordenbares rechts motiviertes Gewaltverbrechen hat es in Österreich in den letzten Jahren nicht mehr gegeben.

Islamisch motivierte Gewalt im öffentlichen Raum gibt es hingegen sehr wohl. In beiden oben genannten Fällen ging es um die Ahndung von Kopftuch-Verfehlungen (auch wenn sie in beiden Fällen erfunden waren). Die deutsche Studentin wurde wegen einer angeblichen Kopftuch-Beleidigung abgestochen. Der Schülerin wurde deswegen durch einen Faustschlag der Kiefer gebrochen.

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