Der ehrliche Lohn für harte Arbeit: Warum Angst-Politik versagt und Gewinnbeteiligung gewinnt!
Zwei Welten, zwei Ideologien – und ein moralischer Offenbarungseid. Während der südkoreanische Tech-Riese Samsung nach historischen Profiten im Halbleiterbereich 10,5 Prozent des operativen Gewinns direkt an seine Belegschaft ausschüttet, zeigt sich, was echte Wertschätzung bedeutet. Angestellte in der Chip-Sparte erhalten dort Rekordboni von bis zu 340.000 Euro. Das ist kein Almosen, sondern der einzig ehrliche Anteil an ihrer eigenen, harten Arbeit. Es ist das Resultat konsequenter gewerkschaftlicher Gegenwehr, die den Konzern dorthin zwingen musste, wo er hingehört: in die Pflicht gegenüber den Menschen, die diesen Wohlstand überhaupt erst erwirtschaften.
Schluss mit Merz'schem-Bashing: Samsung-Modell beweist, dass Gewinnbeteiligung die beste Motivation ist!
Wie beschämend wirkt dagegen die giftige Debatte in Deutschland. Friedrich Merz und seine Mitstreiter lassen sich derzeit zu einem beispiellosen Bürgerbashing hinreißen. Anstatt die Leistungsträger der Gesellschaft zu stärken, wird nach unten getreten. Es wird debattiert, wie man dem Bürger jeden Cent aus der Tasche ziehen und das soziale Netz zerfetzen kann – nur um Konzernen und Aktionären noch absurdere Gewinne zu garantieren.
Echte Wertschätzung statt Sozialabbau: Beschäftigte gehören am Gewinn beteiligt – nicht ausgesperrt!
Dabei zeigt das Beispiel Samsung wie unter einem Brennglas: Direkte wirtschaftliche Teilhabe motiviert Arbeiter millionenfach besser, als es jede neoliberale Hetze gegen vermeintlich faule Bürger je könnte. Angst und Kürzungen schaffen keine Innovation, sondern Frust.
Von Südkorea lernen: Wie Gewerkschaften den Reichtum dorthin holen, wo er erwirtschaftet wird!
Es wird Zeit für einen radikalen Systemwechsel, der auch in Deutschland Schule machen muss. Ein verpflichtendes Modell, bei dem Beschäftigte in allen Betrieben mit 10 oder gar 20 Prozent der Gewinne bedacht werden, wäre die einzig logische Antwort auf die Krise. Wer die Gewinne erwirtschaftet, dem gehört auch ein fairer Teil davon. Das wäre gelebte Wirtschaftsförderung, die bei den Menschen ankommt, statt einer Politik, die den Reichtum der Wenigen auf dem Rücken der Vielen zementiert.