Tja, Ladesäulen dürfen jedenfalls nicht gebaut werden, weil...

Laut Netze BW besteht ein Netzengpass, weil der Strombedarf durch Elektromobilität, Wärmepumpen, KI-Rechenzentren und Industrie deutlich schneller wächst, als das Stromnetz ausgebaut werden kann. Neue Leitungen und Umspannwerke brauchen mehrere Jahre Planung und Bau.

Der Unternehmer Niklas Günther will an seiner Tankstelle in Lahr (Ortenaukreis) Ladesäulen für E-Lastwagen bauen. Aber es gibt einen Haken: Er bekommt keinen Stromanschluss. Und das, obwohl es bis 2035 über 13.000 öffentliche Ladepunkte für E-Lkw im Land bräuchte. Das zeigt eine Studie des Verkehrsministeriums BW.Schon vor rund sechs Jahren hat der Lahrer Tankstellenbetreiber begonnen, in die Elektrifizierung des Verkehrs zu investieren. Auf seinem Tankhof stehen schon sieben Ladesäulen für Pkw. Günther würde gerne noch um zehn bis fünfzehn Ladesäulen für E-Lkw erweitern. Eine eingezäunte Wiese neben dem Tankstellengelände steht seit 2022 bereit.

Energiewende ins CHAOS

Aktuell gibt es weder Dunkelflauten noch andere Hemmschuhe und die sowieso stark dezimierte deutsche Industrie sollte eigentlich über. mehr als genug günstigen Strom verfügen.

Aber Elektromobilität, Wärmepumpen, KI-Rechenzentren usw benötigen - oh Wunder - Netzausbauten in großem Umfang.

Wer hätte das gedacht, dass mehr Strom mehr Leitungen benötigen würde :)

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